Bay City: "Sicher eine nette Stadt, wahrscheinlich nicht schlimmer als Los Angeles. Aber von einer großen Stadt kann man immer nur ein Stück kaufen. Eine Stadt von dieser Größe kann man komplett kaufen, in der Originalschachtel, und schön verpackt in Seidenpapier." Bay City, das ist Santa Monica, ein selbstständiger Stadtteil von L.A., wo Chandler lebte, als er die Erzählung "Bay City Blues" schrieb. Für ihn war Bay City ein Symbol der Heuchelei. Er haßte die Vorspiegelung von Rechtschaffenheit an einem Ort, der praktisch einigen Reichen gehörte. "Das Gesetz kann man kaufen in dieser Stadt." Der Fall Austrian, der den Privatdetektiv John Dalmas nach Bay City führt, sieht zunächst nach dem Üblichen aus. Die Frau des Modearztes Leland Austrian ist tot in ihrer Garage gefunden worden. Selbstmord, sagt die Polizei. Allerdings gibt es ein paar Indizien, die nicht ins Bild passen. Aber immer, wenn John Dalmas eine Spur zu haben glaubt, stößt er auf eine Leiche. Und dann ist da der Polizeisergeant de Spain, ein harter Bursche, der sich in den Kopf gesetzt hat, Chef der Mordkommission zu werden. Natürlich kommt alles ganz anders.
Hans Peter Hallwachs: John Dalmas
Rainer Schmitt: Al De Spain
Marianne Lochert: Helen Matson
Hans Caninenberg: Doc Leland Austrian
Hans Helmut Dickow: Polizeichef Anders
Irmgard Benesch: Mrs. Greb
Helmut Wöstmann: Feilchen M'Ghee
Heinz Schimmelpfennig: Pat Reel
Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Friedrich von Bülow; Andreas M. Ebert, Volker Eckstein, Horst Hildebrand, Markus Hoffmann, Walter Laugwitz und Arturo Möller.
Vorlage 'Bay City Blues'), Wilm W. Elwenspoek (Übersetzung: Raymond Chandler
Hörspielbearbeitung und Regie: Hermann Naber
Ton: Udo Schuster
Schnitt: Regina Kraus
Musik: Peter Zwetkoff
Regieassistent: Arturo Möller
Laufzeit: 59 Min. |