Die Polizisten Jimmy 'Popeye' Doyle und Buddy „Cloudy“ Russo gehören dem Drogendezernat des New York City Police Departments an. Doyle und sein Partner gehen nach einem Nachtdienst in den Nachtclub Copacabana, weil sie nicht schlafen können. Dort fällt ihnen zufällig jemand auf, den sie aus einer Laune heraus beobachten. Sie observieren diese auffällige Person und stellen fest, dass seine Lebensumstände nicht mit seinem Verhalten im Nachtclub im Einklang stehen. Im Nachtclub warf der Verdächtige mit Geld um sich, was zu seinem ausgeübten Beruf in keinem Verhältnis steht. Die Basis für weitere Ermittlungen ist damit gelegt. Den anfänglichen Observationen folgt eine Abhöraktion. Die Polizisten beschatten Salvatore Boca, der den Kauf von 89-prozentigem Heroin im Wert von 32 Millionen US-Dollar von dem französischen Drogenboss Alain Charnier aus Marseille plant.
Da Popeye und Cloudy durch ihre Ermittlungen diesem Charnier immer näher kommen, veranlasst der einen Mordanschlag auf Popeye. Dies führt zu einer brutalen Hochbahnentführung und einer Verfolgungsjagd. Popeye riskiert bei dieser Verfolgungsjagd mehrmals sowohl sein eigenes als auch das Leben Unbeteiligter, aber er stellt und erschießt den Auftragskiller.
Bei einer nächtlichen Observierung beschlagnahmt er ein Fahrzeug, das der französische Schauspieler Devereaux im Auftrag Charniers in die USA bringen ließ. Zunächst entsteht der Eindruck, Popeye hätte ins Leere gegriffen: die Polizei findet nichts im Wagen. Popeye lässt den Wagen in die Werkstatt bringen und zerlegt diesen in alle seine Einzelteile. Als bereits keine Hoffnung mehr besteht etwas Brauchbares zu entdecken, findet Popeye die Drogen unter einer Leiste in einem der Seitenschweller.
Die Polizei stellt den amerikanischen und französischen Gangstern bei der Drogenübergabe eine Falle; dabei kommt es zu einem Schusswechsel zwischen der Polizei und der „French Connection“ in einem verlassenen Fabrikgebäude außerhalb von New York. Bei diesem Feuergefecht erschießt Popeye irrtümlich Mulderig, einen Beamten des FBI, setzt aber die Verfolgung von Charnier fort.
Hier verlässt Popeye den Blickwinkel des Kinozuschauers, im Off fällt ein Schuss und der Abspann des Films beginnt. Eine Einblendung informiert die Zuschauer über die Schicksale der wichtigsten Filmfiguren: Die beiden Polizisten Popeye und Cloudy wurden aus dem Drogendezernat versetzt, Joel Weinstock und Angie Boca kamen ohne Gefängnisstrafe davon, Lou Boca bekam eine reduzierte Strafe und Devereaux vier Jahre Haft. Charnier wurde nie gefasst und es wird vermutet, dass er unbehelligt in Frankreich weiterleben würde.
Als Vorlage für den Film und das Buch diente ein Drogenfund im Jahr 1962, der zu den bis dahin größten der New Yorker Polizeigeschichte zählte. Maßgeblich verantwortlich für den Fund war der Polizist Eddie Egan (1930–1995), der als einer der härtesten Polizisten New Yorks galt und als Vorbild für die Hauptfigur des Doyle fungierte (ebenso wie dieser trug er den Spitznamen 'Popeye'). Egan fungierte als Berater bei den Dreharbeiten und übernahm auch die Nebenrolle von Simonson, dem Vorgesetzten von Doyle. Als weitere Hollywood-Angebote folgten, verabschiedete sich Egan von der Polizei und arbeitete fortan als Schauspieler. Als Vorbild für die von Roy Scheider gespielte Figur des Russo diente Egans Polizeipartner Sonny Grosso (1930–2020), der später als technischer Berater und Mitproduzent von Polizeiserien wie Kojak - Einsatz in Manhattan und Baretta tätig war.
Laut Friedkin war ursprünglich der legendäre New Yorker Zeitungskolumnist Jimmy Breslin für die Rolle des Jimmy „Popeye“ Doyle vorgesehen. Dann entschied sich Friedkin allerdings, die Rolle mit Peter Boyle neu zu besetzen. Als dieser – neben James Caan – die Rolle ablehnte, fiel die Wahl schließlich auf Gene Hackman und bedeutete dessen Durchbruch als Charakterdarsteller.
Auch Steve McQueen wurde eine der Hauptrollen des Films angeboten. Da dieser aber 1968 bereits einen Polizisten in Bullitt gespielt hatte, lehnte er das Angebot ab.
Die Besetzung Fernando Reys ist auch einem Irrtum zu verdanken. William Friedkin wollte einen Schauspieler besetzen, den er zuvor in dem Film Belle de Jour – Schöne des Tages (1967) gesehen hatte. Nachdem er Rey das erste Mal traf und sah, dass er nicht der Schauspieler war, den er erwartet hatte, telefonierte er mit dem Besetzungschef Robert Weiner und erfuhr, dass dieser den Namen von Rey mit dem des richtigen Schauspielers, Francisco Rabal, verwechselt hatte. Friedkin wollte Rey daraufhin feuern; da Rabal aber nicht zur Verfügung stand und kein Wort Englisch sprach, entschied er sich schließlich doch für Fernando Rey.
Die Rollen des Vorgesetzten und eines Kollegen von „Popeye“ und „Cloudy“ wurden mit den wahren Polizeibeamten Eddie Egan und Sonny Grosso besetzt, auf denen die Charaktere von „Popeye“ und „Cloudy“ basieren. Roy Scheider und Gene Hackman patrouillierten mit Egan für einen Monat, um sich auf die Rolle vorzubereiten. Während dieser Zeit half Hackman einen Verdächtigen festzunehmen und wurde deshalb wegen Amtsanmaßung angeklagt.
Im Nachtclub haben The Three Degrees einen Cameoauftritt, bei dem sie Everybody Gets to Go to the Moon singen.
In einer der Einstellungen des Films, als der Lincoln Continental Mark III aus einem Frachtschiff entladen wird, sind die beiden Türme des World Trade Centers (1973–2001) während ihrer Entstehung zu sehen.
Während der Hochbahnverfolgungsjagd rammt „Popeye“ ein Auto, welches aus einer Grundstücksausfahrt kommt. Dieser Unfall – bei dem niemand verletzt wurde – war kein geplanter Teil aus dem Drehbuch; zwar waren die Straßen für diese Szene abgesperrt, die Grundstücksausfahrten dabei allerdings vergessen worden.
Die Erschießung des französischen Killers wurde in Brooklyn an der Metrostation Bay 50th Street und der Showdown auf Wards Island (im East River) gefilmt.
Am Ende des Films werden die Zuschauer durch eine Einblendung darüber informiert, dass „Popeye“ und „Cloudy“ aus dem Drogendezernat versetzt wurden. Eddie Egan war immer unglücklich darüber, dass der Film impliziert, dass dies Sonny Grosso und ihm auch in Wirklichkeit passiert sei. Tatsächlich wurden die Polizisten erst vier Jahre später getrennt und hatten noch zwei ähnliche Drogenfälle aufgeklärt.
Der New Hollywood-Klassiker French Connection - Brennpunkt Brooklyn wurde u. a. mit fünf Oscars (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bestes adaptiertes Drehbuch und Bester Schnitt) und drei Golden Globes (Bester Film; Beste Regie und Bester Hauptdarsteller) ausgezeichnet. Ein Zeitungsartikel zitiert einen der Schauspieler damit, dass diese oft die Dialoge des Drehbuchs ignorierten und dafür Sprüche und Aussagen verwendeten, die ihnen die Polizeiberater während der Proben gaben. Ironischerweise gewann das Drehbuch ebenfalls einen Oscar.
die von John Frankenheimer gedrehte Fortsetzung von French Connection - Brennpunkt Brooklyn
French Connection II,
- diesmal ohne Roy Scheider - konnte an den großen Erfolg des ersten Teils anknüpfen. |