Im Jahr 2001 wird der Börsenspekulant Gordon Gekko nach seinen illegalen Börsengeschäften am Ende einer achtjährigen Haftstrafe entlassen. Der Drogentod seines Sohnes während Gekkos Haftzeit hat die Beziehung zu seiner Tochter Winnie zerrüttet, da sie ihm die Schuld am Tod ihres Bruders gibt. 2008, zur Zeit des Börsenbooms, heiratet Winnie den jungen Investmentbanker Jake Moore. Dieser kontaktiert Gekko hinter Winnies Rücken und erhält von diesem guten Rat zu seiner Arbeit an der Wall Street. Im Austausch dafür versucht Jake, die Beziehung zwischen Vater und Tochter wieder zu verbessern. Er beschäftigt sich an der Wall Street vor allem mit Investitionen in Anlagen für alternative Energien, in diesem Fall Laserfusion als saubere Energiequelle der Zukunft. Nachdem sein Freund und Mentor Louis Zabel durch alarmierende Gerüchte um die Verwundbarkeit seiner Investmentbank gegenüber der Subprime-Krise in den Ruin getrieben worden ist und sich vor die U-Bahn geworfen hat, sinnt Jake auf Rache. Hinter dem Rücken von Winnie entwickelt sich ein professionelles Verhältnis zwischen Gekko und Jake. Jakes neuer Arbeitgeber wird die Investmentfirma „Churchill Schwartz“, deren Chef aus Rache für die Verweigerung einer früheren Bankenrettung eine Schlüsselrolle beim Sturz Zabels spielte. Dort kann Jake einen chinesischen Großinvestor für ein Laserfusions-Technologieunternehmen interessieren, das er schon bei seinem alten Arbeitgeber gefördert hat. Diese Anbahnung verläuft zunächst vielversprechend, doch dann entscheidet sein neuer Chef hinter seinem Rücken, das Geld der Chinesen in andere Anlagen umzulenken, die seine eigenen Beteiligungen im Bereich fossiler Energien weniger gefährden als die vielversprechende, aber risikoreichere Laserfusion. Jake hat von Gekko erfahren, dass dieser unter Winnies Namen 100 Millionen Dollar in der Schweiz versteckt hat, was genau dem Betrag entspricht, den Jake benötigt. Als Winnie zustimmt, die 100 Millionen Dollar, die ihr Vater ihr vermacht hat, in ein innovatives Energieunternehmen zu investieren, verschwindet Gekko mit dem Geld. Von seinem neuen Londoner Büro aus investiert er das Kapital während der Wirtschaftskrise in mehrere Unternehmen und vermehrt es auf über eine Milliarde Dollar. Nachdem Jake der schwangeren Winnie gesteht, dass er engeren Kontakt zu ihrem Vater hatte und dieser sich ihr Geld angeeignet hat, beendet sie die Beziehung. Jake reist nach London und unterbreitet Gekko ein Angebot. Er soll Winnie die 100 Millionen Dollar zurückbezahlen und kann als Gegenleistung am Leben seiner Tochter sowie seines Enkelkindes teilnehmen. Gekko lehnt zunächst ab, doch die von Jake gezeigten Ultraschallaufnahmen lassen ihn umdenken. Er taucht überraschend bei Jake und Winnie auf und gibt bekannt, dass er die 100 Millionen Dollar in das besagte Unternehmen investiert habe, worauf die beiden sich küssen. Schließlich feiern alle gemeinsam den einjährigen Geburtstag von Jakes und Winnies Baby.
Laut eigenen Aussagen wollte Oliver Stone zuerst keine Fortsetzung zu Wall Street drehen, doch als die zweite Weltfinanzkrise 2008/2009 kam, entschied er sich doch dazu.
Vorbild für die Firma Keller Zabel Investments war Bear Stearns, welche sich wie im Film als einzige große Bank dem größten Rettungspaket vor 2007 (für die Long-Term Capital Management 1998) verweigerte und 2008 von der JPMorgan Chase & Co. übernommen wurde. Das Erstgebot für diese Übernahme lag bei 2 $ pro Aktie, der neue CEO hieß Alan D. Schwartz.
Bud Fox, der wie im ersten Teil von Charlie Sheen dargestellt wird, hat einen kurzen Auftritt. Nach Verbüßen seiner Haftstrafe baute er die Fluggesellschaft Blue Star als Manager erfolgreich auf. Mit Gekko verbindet ihn immer noch eine tiefsitzende Feindschaft.
Oliver Stone hat, wie auch schon im ersten Teil, einen Cameo-Auftritt als Investor.
Sylvia Miles hat wie im ersten Teil einen kurzen Auftritt als Immobilienmaklerin.
Graydon Carter, Chefredakteur des Magazins Vanity Fair, hat in einer Szene im Restaurant ebenfalls einen Cameo-Auftritt.
Auch Großinvestor Warren Buffett, die chinesische Immobilienunternehmerin Zhang Xin und Hedgefonds-Manager Anthony Scaramucci wirken in Cameo-Auftritten mit, ebenso TV-Star Joan Rivers.
In kurzen TV-Ausschnitten spielen vier auf Wirtschaft und Finanzen spezialisierte TV-Moderatoren sich selbst: Maria Bartiromo, Becky Quick und Jim Cramer (alle CNBC) sowie Ali Velshi (CNN).
Oscarpreisträger Javier Bardem sollte eine Rolle als Filmantagonist erhalten, konnte jedoch aus Zeitgründen nicht an den Dreharbeiten teilnehmen.
Bei der Filmmusik setzte Oliver Stone nicht mehr wie 1987 auf die Filmmusik von Stewart Copeland, sondern vielmehr auf David Byrne und Brian Eno. Sechs der zwölf Titel des Soundtracks stammen von deren gemeinsamem Album Everything That Happens Will Happen Today (2008), zwei Titel sind Solostücke Byrnes und ein Titel, This Must Be The Place (Naive Melody), stammt von Byrnes früherer Formation Talking Heads. Der Song war bereits im Film von 1987 zu hören.
Die Ducati, die sich Jake „über das Wochenende“ ausleihen möchte, trägt eine Sonderlackierung mit der Nummer 21 des dreifachen Superbike-Weltmeisters Troy Bayliss.
Die Handymelodie von Jake ist die von Ennio Morricone komponierte Filmmusik des Kultwestern Zwei glorreiche Halunken (1966), in dem Eli Wallach ebenfalls mitwirkte.
Als Instrumental-Version für den Teaser zum Film wurde Ricochet! von Shiny Toy Guns verwendet.
Michael Douglas wurde für seine erneute Darstellung des Gordon Gekko 2011 für den Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller nominiert. |