Thomas wohnt in der italienischen Provinz in einem Landhaus nahe einem Kloster. Eines Tages beschließt er, mit seiner Harley in die spanische Wüste zu reisen, um dort in der Einsamkeit das Buch Lettere dal deserto (Briefe aus der Wüste) von Carlo Carretto zu lesen. Bereits an der ersten Tankstelle trifft er auf die Ausreißerin Lucia, die er aus einer misslichen Lage befreit. Diese klebt bald wie eine Klette an ihm. Gemeinsam reisen sie nach Spanien, wo Lucia angeblich von ihrer Tante abgeholt werden soll. Doch Thomas erkennt, dass sie Hilfe braucht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zerbrechliche platonische Freundschaft. Als sich Lucia in einer Kneipe volllaufen lässt, besteht sie darauf, in seinem Hotelzimmer zu schlafen. Am nächsten Morgen kommt es zu einem Streit zwischen den beiden, währenddessen Thomas weiterfährt. Doch mitten auf der Fahrt hat er eine böse Vorahnung, kehrt um und kann Lucia gerade noch aus dem brennenden Hotelzimmer retten. Im Krankenhaus erfährt er, dass etwas mit ihrem Herzen nicht stimmt. Er verabschiedet sich wieder von ihr und findet ein Plätzchen in der spanischen Wüste. Übriggebliebene Kulissen eines alten Westerns nutzt er als Schlafgelegenheit. In der Nacht findet Lucia erneut den Weg zu ihm und zieht ins Nebenhaus ein. Die beiden verbringen ein paar Tage mit philosophischen Diskussionen über das Buch in der Wüste, bis Lucias Motorrad den Geist aufgibt. Thomas gibt vor, es nicht reparieren zu können, doch Lucia verschwindet in der Nacht mit seinem Motorrad. Mit Lucias Motorrad schafft er es nicht in die Stadt und dehydriert kehrt er in ein Gasthaus ein, in dem Lucia ebenfalls schon vorher war. Die Gäste dort beleidigen die junge Frau als „Nutte“ und so kommt es zu einer Kneipenschlägerei. Kurz darauf trifft er Lucia wieder. Nach einem kurzen Streit versöhnen sich die beiden wieder. Jetzt trifft Thomas auch endlich die Tante. Gemeinsam zeigen sie ihr ihren derzeitigen Aufenthaltsort. Die Tante gewährt ihr noch eine Nacht in der Wüste. In dieser Nacht stirbt Lucia in Thomas’ Armen an ihrer Herzinsuffizienz, nachdem sie vorher die Mutter Maria erblickt hatte. Kurz darauf erstrahlt ein neuer Stern am Firmament. Thomas kehrt zurück nach Italien und findet einen Brief in einem Kästchen, das ihm Lucia hinterlassen hat, in dem sie sich für ihre gemeinsame Zeit bedankt. Als Thomas erneut seine Maschine startklar macht, erscheint ihm Lucia als Geist und beide fahren weg, diesmal nach Norden.
Die Dreharbeiten begannen am 15. September 2016 in Rom. Gedreht wurde außerdem in Civitavecchia, an Bord des Fährschiffs Cruise Roma von Grimaldi Lines, und an der spanischen Küste. Ab Mitte Oktober wurde dann schließlich auch im spanischen Almería und der umgebenen Wüste gedreht. Bis Mitte November waren die Dreharbeiten abgeschlossen.
Den Film widmete Hill seinem verstorbenem Freund und langjährigen Filmpartner Bud Spencer. Hill hatte von seinem Tod erfahren, als er in Almería auf der Suche nach geeigneten Drehorten war.
Bei dem Buch, das Thomas in der Wüste lesen möchte, handelt es sich um das real existierende Werk "Lettere dal deserto" (also "Briefe aus der Wüste") des italienischen Geistlichen Carlo Carretto. Es ist Anfang der 70er-Jahre in Italien veröffentlicht worden und muss Terence Hill nachhaltig bewegt haben. Das Buch wurde auch in Deutschland veröffentlicht. Hier trägt es den Titel "Wo der Dornbusch brennt - Geistliche Briefe aus der Wüste".
Der Titelsong The World under my shoes stammt aus der Feder von Franco Micalizzi, der zuvor auch schon die Musik zu Die rechte und die linke Hand des Teufels, Zwei bärenstarke Typen und Vier Fäuste gegen Rio komponiert hat. Es gibt den Song sowohl in einer instrumentalen als auch in einer gesungenen Version, wobei letztere nicht im Film zu hören ist. Gesungen wird das Lied von Albert Douglas Meakin, der im Spencer/Hill-Bereich auch schon die Songs Mr. Nothinggoesright, In the middle of all that trouble again und What's goin' on (in Brazil) interpretiert hat. Das markante Pfeifen im Song stammt zudem von niemand geringeren als Alessandro Alessandroni, der als Pfeifer auch schon im Trinity-Titelsong und in diversen Morricone-Melodien zu hören war. Für Alessandroni war es im Alter von 91 Jahren seine letzte Arbeit.
Der Film sollte ursprünglich La chiamavano Maryam heißen. Am 8.12.2016 stellte Terence Hill den Film in der italienischen Spielshow Rischiatutto erstmals der Öffentlichkeit vor und präsentierte dort auch einen ersten Trailer. Die Veröffentlichung verzögerte sich dann aber und so bekam der Film im Jahr 2017 den neuen Titel "Gone for a while..." (in Italien auch übersetzt als "Me ne vado per un pò..."). Am 14. Februar 2018 gab der deutsche Verleih bekannt, dass er den Film als "My name is Thomas" in die Kinos bringen möchte, eine Anlehnung an "Mein Name ist Nobody", mit dem der Film an sich aber nichts zu tun hat. In Italien übernahm man diesen Titel und so feierte der Film dort am 19. April 2018 als "Il mio nome è Thomas" seine Weltpremiere. Der deutsche Verleih überlegte es sich dann noch einmal anders, benannte den Film ein weiteres Mal um und brachte ihn am 20. August 2018 schließlich als "Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück" in die deutschen Kinos.
Der Film wurde am 10. Oktober 2018 in Trient auf dem "Festival Religion Today" von einer internationalen Jury in der Kategorie "Menzione film a soggetto" ausgezeichnet. |