Django - Die Geier stehen Schlange
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Deutsche Synchron Filmgesellschaft mbH & Co. Karlheinz Brunnemann Produktions KG (Berlin)
Dialogbuch: Ursula Buschow
Dialogregie: Karlheinz Brunnemann
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Django - Die Geier stehen Schlange
7 Dollari sul rosso; 7 Dollars on Red
Italien 1966 - 100 Min.
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Inhalt

Djangos Frau wurde getötet und sein Sohn Jerry entführt. Fast 20 Jahre lang sucht Django nach ihm. In der Nähe der Stadt Wishville, in der das Schicksal alle Protagonisten zusammenführt, lebt er als inzwischen fast erwachsener Sohn des Banditenbosses „El Chacal“. Im Ort ist Djangos Geliebte Emily Inhaberin eines Saloons. Ihre jüngere Schwester Sybil, die sich in Jerry verliebt hat, wird von Jerry erschossen, nachdem sie ihn und El Chacal bei der Verabredung eines Überfalls belauscht hat. Es gelingt ihr aber noch, die Bewohner der Stadt zu warnen. Der Überfall misslingt und Django erledigt El Chacal in einem schier nicht enden wollenden mörderischen Faustkampf. Jerry will deshalb aus Rache Django töten. Um Jerrys Leben zu retten, geht seine Adoptivmutter, die Frau des Schakals, zu Django und informiert diesen darüber, dass Jerry sein entführter Sohn ist. Bevor sie dies auch Jerry mitteilen kann, erschießt der sie. Django will den Kampf vermeiden und Jerry retten. Beim Schlusskampf im Schlamm (das Duell wird von einem Gewitter und sintflutartigem Regen begleitet), ringt er mit Jerry und will ihn dazu bringen zu fliehen, um ihn vor dem Hängen zu bewahren. Allerdings stirbt Jerry, als er sein Messer zieht und dabei unglücklich hineinfällt.

Einer der ersten Filme der lange dauernden Zusammenarbeit von Alberto Cardone und Mario Siciliano, hier mit Anthony Steffen. Oftmals sind diese Arbeiten geprägt von biblischen (und griechischen) Figurenkonstellationen oder Situationen, hier die undurchsichtigen familiären Verflechtungen, unter denen nahezu alle Protagonisten leiden. Vorangestellt ist dem Film auch ein „Bibelzitat“, tatsächlich eine Gemengelage verschiedener Verse aus dem Buch der Sprichwörter (Salomo): „Mein Sohn höre diese Worte: (4,20; 5,1 und öfter – üblicher Beginn der Weisungen dort) Alle Menschen werden gleich geboren, (unzuordenbar) aber die Torheit ist an das Herz des Jünglings gebunden. (22,15) Und wenn dieser einmal seinen Weg eingeschlagen hat (eine Paraphrase von Spr.2) wird er nicht mehr davon abkommen. (ebenso) Der Umgang mit den Weisen macht dich weise; (13,20) wer aber an den Narren Wohlgefallen hat, wird in Sünde fallen.“ (13,20)

Der Originaltitel („Sieben Dollar auf Rot“) bezieht sich darauf, dass der Schakal nach der Ermordung von Djangos indianischer Frau sieben Ein-Dollar-Münzen auf den roten Rock der Frau wirft und zynisch meint, dafür könne sich Django ja eine neue, billige Indianer-Squaw kaufen.

Die deutsche Kinofassung war um etwa zehn Minuten gekürzt.

Die Filmsongs werden gesungen von Peter Tevis bzw. July Ray.

Starttermine:
16.03.1966 Italien Kinostart Erstaufführung
30.05.1969 Deutschland Kinostart
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Besetzung
Nr. Darsteller Rollenname Synchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Anthony Steffen DjangoGert Günther Hoffmann  
2 Elisa Montés SybilRenate Danz  
3 Fernando Sancho El CachalMartin Hirthe  
4 Roberto Miali
(als Jerry Wilson)
BillChristian Brückner  
5 Loredana Nusciak EmilyRenate Küster  
6 Bruno Carotenuto
(als Caroll Brown)
Rosario  
7 José Manuel Martín El GringoHorst Niendorf  
8 Spartaco Conversi
(als Spean Convery)
Toni Herbert  
9 Alfredo Varelli
(als Fred Warrel)
SheriffRolf Schult  
10 Gianni Manera SpielerKarlheinz Brunnemann  
11 Franco Fantasia
(als Frank Farrell)
Sheriff von WishvilleFriedrich W. Bauschulte  
12 Annie Giss Julie  
13 Franco Gulà Walt  
14 Renato Terra Manuel  
15 Nino Musco BartenderWolfgang Amerbacher  
16 Miriam Salonicco
(als Miriam Salonicchio)
Oestes Frau  
17 David Mancori Jerry als Kind  
Nicht genannte Darsteller
18 Fortunato Arena Schläger in SaloonEdgar Ott  
19 Silvana Bacci Mexikanerin  
20 Antonio Decembrino Mann in saloon  
21 Giuliano Dell'Ovo Rider  
22 Alfonso Giganti Mann in saloon  
23 Halina Zalewska Mexikanerin  
24 Carla Calo Frau von El ChacaChristine Gerlach  
Stuntmen
25 Ettore Arena Bürger  
26 Luigi Ciavarro   
27 Franco Daddi   
28 Giglio Gigli   
29 Gino Marturano Schläger in SaloonKarlheinz Brunnemann  
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Stab
Musik
Francesco De Masi
Drehbuch
Amedeo Mellone (geschichte als Hamed Wright), Arnaldo Francolini (Buch als Arne Franklin), Juan Cobos (Geschichte & Buch), Melchiade Coletti (Geschichte & Buch als Mel Collins)
Kamera
José F. Aguayo
Schnitt
José Antonio Rojo, Frederick Muller (als Fritz Mueller)
Produktionsfirmen
Albatros C.P.C., Matheus S.r.l.
Produktionsleitung
Antonio Morelli, Fernando Rossi
Ton
Pietro Spadoni
Spezialeffekte
Eros Bacciucchi
Regieassistent
Luis S. Enciso (als Luis S. de Enciso), Mario Siciliano (als Marlon Sirko)
Szenenbild
Saverio D'Eugenio
Ausstattung
Amedeo Mellone
Kostüme
Saverio D'Eugenio
aske
Anacleto Giustini
Produzent
Mario Siciliano
Regie
Alberto Cardone (als Albert Cardiff)
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