Der Pate
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Der Pate (Erstsynchro)
Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke
Dialogbuch: Ottokar Runze
Dialogregie: Ottokar Runze
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Der Pate
The Godfather
USA 1972 - 175 Min.
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Inhalt

Es ist das Jahr 1945: Don Vito Corleone, einer der mächtigsten Mafiabosse von New York City und Oberhaupt einer der „Fünf Familien“, richtet zur Hochzeit seiner Tochter Connie ein opulentes Fest mit Hunderten von Gästen aus. Auch Don Vitos jüngster Sohn Michael, ein Weltkriegsveteran, der den Mafiaaktivitäten eigentlich fern steht und gedenkt, niemals in kriminelle Tätigkeiten verwickelt zu werden, ist auf der Feier und erläutert seiner ahnungslosen amerikanischen Freundin Kay die in der Cosa Nostra herrschenden Bräuche: Während die Gäste im Garten tanzen, empfängt der Don in seinem Arbeitszimmer Freunde der „Familie“, die ihm anlässlich der Hochzeit ihre Aufwartung machen. Da sie wissen, dass ein Sizilianer zur Hochzeit seiner Tochter niemandem eine Gefälligkeit ausschlagen darf, wollen sie diese Gelegenheit nutzen, ihn um verschiedene Gefälligkeiten zu bitten, bei denen es neben Alltagsproblemen auch um Rache oder Erpressung geht. Dank seiner zahlreichen Beziehungen kann Don Vito seinen Freunden jede Bitte erfüllen und schreckt auch vor Verbrechen und Grausamkeiten nicht zurück, wenn er sie nur selbst für gerecht hält. So lässt er auf Bitten des Bestattungsunternehmers Bonasera, dessen Tochter das Patenkind von Vitos Frau ist, durch von ihm gedungene Schläger zwei jugendliche Rowdies krankenhausreif prügeln, weil sie Bonaseras Tochter misshandelt und entstellt haben - er verweigert allerdings die Ermordung der Täter, weil die Tochter schließlich auch noch lebe. Für seinen eigenen Patensohn, den Popstar Johnny Fontane, lässt er durch seinen Ziehsohn Tom Hagen, der als sein Consigliere und Rechtsanwalt fungiert, die Besetzung der Hauptrolle in einem Hollywoodfilm erzwingen. Dies wird durch Erpressung des widerspenstigen Filmproduzenten Woltz erreicht, indem diesem im Schlaf der abgetrennte Kopf seines sündhaft teuren Lieblingspferdes unter der Decke seines Bettes platziert wird. Nach dieser Exposition beginnt die eigentliche Handlung: Mit dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Drogenhandel zu einem attraktiven Geschäftszweig entwickelt, und der skrupellose Mafioso Virgil Sollozzo, genannt "Der Türke", macht den Corleones den Vorschlag, gemeinsam mit ihm den Heroinhandel in New York zu organisieren. Don Vito lehnt dieses ihm zu schmutzige Geschäft ab, da es ihm nicht nur unmoralisch, sondern vor allem zu riskant erscheint; er möchte wie bisher auf Glücksspiel und Prostitution setzen. Allerdings lässt Don Corleones unbeherrschter ältester Sohn Santino „Sonny“ Corleone in den Verhandlungen durchblicken, dass er am Angebot des Türken interessiert ist, womit Sollozzo seine Chance wittert. Infolge der Weigerung des Dons, seine exzellenten Kontakte zu Justiz, Politik und Wirtschaft mit den anderen Bossen zu Gunsten des Rauschgifthandels zu teilen, wird ein Mordanschlag auf ihn verübt: Die Killer des abgewiesenen Sollozzo, der mit der Tattaglia-Familie verbündet ist, schießen ihn auf offener Straße nieder. Kurz zuvor ist bereits sein bedeutender Helfer Luca Brasi, der sich im Auftrag von Vito Corleone bei der Tattaglia-Familie umhören sollte, ermordet worden. Vito, dessen ungeschickter Sohn Fredo ihn nicht beschützen konnte, überlebt schwer verletzt. Damit ist der Plan des Türken zunichtegemacht, der hoffte, im Anschluss mit Sonny über sein Angebot neu verhandeln zu können. Während Don Vito sich nur langsam erholt, startet sein Sohn Sonny einen Rachefeldzug gegen die Tattaglias, dem einer der Söhne Don Tattaglias zum Opfer fällt. Michael rettet seinen Vater derweil geistesgegenwärtig vor einem weiteren Mordanschlag. Als der aufgrund seiner guten Beziehungen zur Polizei unangreifbare Sollozzo ein Treffen mit Michael vorschlägt, den er für harmlos hält, da allgemein bekannt ist, dass der jüngste Sohn des Dons kein Verbrecher ist, entscheidet sich dieser, zum Mörder zu werden, um seine Familie zu beschützen, und erschießt Sollozzo und den korrupten NYPD-Captain McCluskey, der als Sollozos Leibwächter agierte. Michael flieht anschließend nach Sizilien, wo er sich unter den Schutz eines lokalen Paten begibt. Er heiratet in dem Dorf Corleone die junge Apollonia, obwohl zu Hause in New York Kay auf ihn wartet. Don Vito ist inzwischen genesen, hat aber Mühe, seine Macht gegen die anderen Mafiafamilien zu behaupten. Er möchte Frieden schließen, doch die anderen nehmen es ihm weiterhin übel, dass er sie nicht beim Drogenhandel unterstützt. Der jähzornige Sonny wird nun durch den Verrat seines Schwagers Carlo in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. Auch Michaels Versteck auf Sizilien wird verraten; eine ihm zugedachte Autobombe tötet aber Apollonia. Jetzt schließt Don Corleone Frieden mit Don Tattaglia, um Michael zu retten. Bei dieser Gelegenheit erkennt er, dass in Wahrheit der mächtige Pate Don Barzini von Anfang an sein eigentlicher Feind war. Michael kehrt nach New York zurück, erneuert die Beziehung zu Kay und übernimmt faktisch die Geschäfte, wobei sein Vater als sein Berater fungiert. Die Corleones planen, in Las Vegas ein Casino zu übernehmen und New York zu verlassen; als es zum Konflikt mit dem Casinobetreiber Moe Greene kommt, der mit Barzini verbündet ist, warnt Michael seinen Bruder Fredo, sich nie wieder gegen die eigene Familie zu stellen: Fredo hatte sich nach dem Attentat auf seinen Vater nach Las Vegas begeben und unter den Schutz von Moe Greene gestellt, bei den Verhandlungen Michaels mit Greene hatte er für diesen Partei ergriffen. Immer deutlicher zeigt sich, dass nur Michael über die erforderlichen Fähigkeiten verfügt, seinen Vater als Paten zu beerben, da er (im Gegensatz zu Fredo) dessen Verstand und (im Gegensatz zu Sonny) dessen Selbstbeherrschung geerbt hat. Nachdem Don Vito an einem Herzinfarkt gestorben ist, holt Michael daher zum Rundumschlag gegen die Feinde der Familie aus. Er lässt am Tag der Taufe seines Neffen, für den er Pate steht, gleichzeitig sämtliche Oberhäupter der konkurrierenden vier Mafiafamilien ermorden, darunter Barzini, und verschont auch Moe Greene und abtrünnig gewordene Mitglieder seiner eigenen Familie nicht. Dazu zählt sein Schwager Carlo, der mit einer Garrotte erdrosselt wird, nachdem er zugegeben hat, Sonny an Barzini verraten zu haben. Michael lässt außerdem seinen Capo Tessio beseitigen, der ihn im Auftrag Barzinis in eine Falle locken sollte. Als seine Schwester Connie ihm aufgelöst vorwirft, er habe ihren Mann Carlo ermorden lassen und sei nun selbst ein herzloser Mafiapate, fragt ihn Kay, mit der er inzwischen verheiratet ist, ob dies die Wahrheit sei. Michael leugnet, den Mord an seinem Schwager befohlen zu haben. Sie glaubt ihm zunächst. Anschließend muss sie jedoch beobachten, wie ihr Mann von seinen Partnern in einer Unterwerfungszeremonie als neuer Pate begrüßt wird. Sie weiß nun, dass er sie belogen hat und immer belügen wird.

Unter dem Namen Don Vito war der sizilianische Mafiaboss Vito Cascio Ferro bekannt; Corleone ist einer der berüchtigtsten Mafiaorte Siziliens.

Das Vorbild des Attentats auf Don Vito ist die Ermordung von Francesco Scalice, Boss der Gambino-Familie, der am 17. Juni 1957 vor einem Obststand in der 2380 Arthur Avenue in New York City erschossen wurde.

Die Orange tritt als Vorausdeutung des Todes auf. So rollen Orangen über die Straße, als Don Vito angeschossen wird, und er hat ein Stück dieser Frucht im Mund, als er schließlich im Garten an einem Herzinfarkt stirbt. Im ersten Teil mag diese Symbolik noch zufällig wirken, in den Fortsetzungen wurde sie jedoch bewusst eingesetzt.

Die Verleihfirma Paramount kaufte die Filmrechte an Mario Puzos 1969 erschienenen Romans Der Pate für 80.000 US-Dollar. Da zu dieser Zeit die US-amerikanische Filmwelt in einer Krise steckte, musste die Verfilmung des Stoffes zu einem Erfolg werden. Deshalb trat das Studio an bekannte Regisseure wie Sergio Leone, Peter Yates, Richard Brooks und Constantin Costa-Gavras heran, die alle ablehnten. Danach fiel die Wahl auf den damals 31-jährigen Francis Ford Coppola, der zuvor erst drei Filme als alleiniger Regisseur gedreht hatte.

Die Vorbereitungen zum Film begannen Anfang der 1970er Jahre und waren von vielen Unstimmigkeiten geprägt. Coppola war zunächst wenig an dem Film interessiert, da er vorher kleinere Filme nach europäischem Vorbild gedreht hatte, während sich das Studio eine Adaption mit vielen Stars vorstellte, die aus Kostengründen in der Gegenwart spielen sollte. Schließlich wollte der Regisseur eine epische Umsetzung des Werkes, die sich über die gesamte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts erstreckt.

Die Mafia - Thema des gesamten Werks - wollte ursprünglich die Verfilmung verhindern. Der Produzent Albert S. Ruddy wurde bedroht, indem man eine Scheibe seines Autos zerschoss. Die Italian-American Civil Rights League, eine Organisation mit dem Ziel der Bekämpfung des Vorurteils, alle Italiener seien Mafiosi, war von dem Vorhaben ebenfalls nicht begeistert. Präsident dieser Organisation war Joseph Colombo, selbst ein mächtiger Mafioso. Auch die Filmgewerkschaften wollten die Umsetzung erst dann unterstützen, wenn das Wort "Mafia" aus dem gesamten Film getilgt würde. Ruddy sagte dazu: "Das Wort Mafia kam einmal im Drehbuch vor, ich strich es und konnte drehen."

Der Sänger und Entertainer Frank Sinatra fühlte sich durch die Figur des Johnny Fontane verunglimpft, außerdem hatte er selbst für die Rolle des Vito Corleone vorgesprochen, war aber abgelehnt worden. Auf einer Veranstaltung sammelte er gemeinsam mit Sammy Davis Jr. 600.000 Dollar, um damit die Produktion zu verhindern.

Viele Mafiosi erzählten später allerdings, der die Mafia teils stark idealisierende Film (vor allem Don Vito Corleone erscheint weniger als Schwerverbrecher denn als Ehrenmann) habe ihr Lebensgefühl genau getroffen, und ein Experte für organisiertes Verbrechen nannte Coppolas Werk den besten Werbespot für die Mafia, der je gedreht wurde.

Auch die Besetzung des Filmes gestaltete sich wegen Uneinigkeiten zwischen Studio und Regisseur schwierig. Coppola bestand auf Al Pacino für die Rolle des Paten Michael Corleone, was die Studioleitung ablehnte. Paramount wollte den Part mit Robert Redford besetzen, da sich dieser im Gegensatz zu Pacino in der Filmwelt schon einen Namen gemacht hatte, während der Regisseur erfolgreich auf einen italoamerikanischen Darsteller bestand. Hinzu kam, dass Al Pacino bei Testaufnahmen für seine Rolle nach fünfmaliger Wiederholung einer Szene von den Verantwortlichen mit der Begründung, er spiele zu verhalten, fast entlassen worden wäre. Später gab er an, die fragliche Szene habe ihn nicht herausgefordert und er habe es als lächerlich empfunden. Doch nach den Dreharbeiten und dem Erfolg des Films seien alle, die ihn zuvor abgelehnt hatten, plötzlich für ihn gewesen. Pacino: "Aber dann konnten sie nicht verstehen, weshalb ich mit denen nichts mehr zu tun haben wollte."

Auch mit Marlon Brando als Vito Corleone war die Studioleitung zunächst nicht einverstanden. Als Hauptargument wurde der geringe Altersunterschied zwischen dem ersten Oberhaupt der Familie Corleone und seinen Filmsöhnen genannt. So betrug der Altersunterschied von Brando zu seinen Filmsöhnen Al Pacino und James Caan jeweils nur 16 Jahre. Außerdem erschien er für die Rolle viel zu jung, da er zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 47 Jahre alt war, Vito Corleone im Roman dagegen als mindestens 65-jähriger Mann beschrieben wird. Des Weiteren hatte Paramount mit Brando häufig Konflikte gehabt, weil er in früheren Filmen oft zu spät zum Set gekommen war und sich sehr aufmüpfig gegeben hatte. Schließlich erhielt er die Rolle trotzdem, nachdem der Mitbewerber Laurence Olivier aus Krankheitsgründen ausgeschieden war und Brando bei Probeaufnahmen sehr überzeugend agiert hatte. Marlon Brando wollte, dass seine Rolle des Familienoberhaupts wie eine Bulldogge wirkt. Im Film trägt er deshalb ein von einem Zahntechniker individuell angefertigtes Mundstück. Dieses Mundstück ist heute im American Museum of the Moving Image in New York ausgestellt. Die weiße Katze Vito Corleones, die prominent in der Anfangsszene des Films auftaucht, war ursprünglich nicht eingeplant, sondern eine Streunerkatze, die zufällig auf dem Set auftauchte. Coppola gab sie spontan Brando, der sie zum Teil seines Auftritts machte.

Francis Ford Coppola hatte mehrere Rollen des Filmes mit Mitgliedern seiner Familie besetzt. So bekam seine Schwester, Talia Shire, die Rolle von Connie Corleone. Seine damals zehn Wochen alte Tochter Sofia war am Ende des Films als der neugeborene Sohn Michael Francis Rizzi von Connie und Carlo zu sehen. Seine Mutter Italia Coppola (1912–2004) und seine Frau Eleanor traten in der Anfangssequenz als Hochzeitsgäste auf, Coppolas Vater Carmine in einer Szene als Pianist. Auch seine beiden Söhne, Gian-Carlo (bei der Taufe) und Roman Coppola (als eines der spielenden Kinder bei dem geöffneten oder kaputten Hydranten in der Szene, in der Sonny seinen Schwager Carlo verprügelt), waren Statisten in dem Film. Weitere kleinere Sprechrollen, wie die von Luca Brasi, gespielt von dem vormaligen Wrestler Lenny Montana in seiner ersten Rolle, in der er im Abspann als Schauspieler genannt wurde, sind nach Beginn der Dreharbeiten besetzt worden.

Die Dreharbeiten begannen am 29. März und endeten am 6. August 1971. Das Budget betrug sechs Millionen Dollar. Dieser Etat war das Verdienst Coppolas, dem der Produzent Albert S. Ruddy zuerst nur 2,5 Millionen Dollar zugestehen wollte. In der ursprünglichen Heimatstadt des Paten, Corleone, konnte nicht gedreht werden, da der zu diesem Zeitpunkt bereits hoch entwickelte Ort nicht mehr der Kleinstadt der 1950er Jahre entsprach. Stattdessen wich man auf die Kleinstädte Forza d’Agrò und Savoca in der sizilianischen Provinz Messina aus. In Savoca befindet sich die Traukirche von Michael und Apollonia sowie die Bar Vitelli von Michaels Schwiegervater, in der die Hochzeit gefeiert wird. Die Entstehungsgeschichte des Films aus der Perspektive des Produzenten Albert Ruddy ist Gegenstand der Serie The Offer aus dem Jahr 2022.

Der Pate wurde erstmals 1972 bei der Berliner Synchron unter der Regie von Ottokar Runze synchronisiert. 2008 wurde für eine restaurierte DVD-Veröffentlichung bei der gleichen Firma eine neue deutsche Fassung in Auftrag gegeben.

Der Film wurde 1973 mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet. Marlon Brando sollte für seine Rolle den Oscar als bester Schauspieler erhalten, verweigerte allerdings die Annahme aus Protest gegen die Behandlung der Indigenen in den USA. An seiner Stelle verlas die indigene Aktivistin Sacheen Littlefeather bei der Oscarverleihung eine Solidaritätserklärung Brandos mit dem American Indian Movement. Letztlich wurde dieser Oscar Brando trotzdem zuerkannt. Der dritte Oscar ging an Mario Puzo und Francis Ford Coppola für das beste adaptierte Drehbuch. Außerdem erhielt der Film acht weitere Nominierungen (Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Al Pacino), Bester Nebendarsteller (James Caan), Bester Nebendarsteller (Robert Duvall), Bester Schnitt, Bester Ton, Bestes Kostüm und Beste Filmmusik); die von Nino Rota für die beste Filmmusik wurde zurückgezogen, weil das Love-Thema schon bei der italienischen Komödie Fortunella (1958) benutzt worden war.
Bei der Verleihung der Golden Globes 1973 war der Film fünf Mal erfolgreich: Bestes Filmdrama, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller (Marlon Brando) und Beste Filmmusik. Darüber hinaus wurde der Film in den Kategorien Bester Hauptdarsteller (Al Pacino) und Bester Nebendarsteller (James Caan) nominiert.
Bei den British Academy Film Awards gewann der Pate einen britischen Filmpreis (BAFTA) für die Beste Filmmusik und war für vier weitere in den Kategorien Bester Hauptdarsteller (Marlon Brando), Beste Kostüme, Bester Nebendarsteller (Robert Duvall), Bester Nachwuchsdarsteller (Al Pacino) nominiert.
Der pate errang einen David di Donatello als bester ausländischer Film; Al Pacino erhielt einen Sonderpreis als bester Darsteller.
Nino Rota gewann einen Grammy Award für die beste Filmmusik.
In den vom American Film Institute herausgegebenen Listen der „100 besten amerikanischen Filme aller Zeiten“ ist Der Pate zweimal auf Spitzenpositionen platziert: In der Ausgabe 1998 auf Position 3 und in der Ausgabe 2007 auf Platz 2.
In der Liste der „100 besten amerikanischen Thriller aller Zeiten“ rangiert Coppolas Werk auf Position 11.
Vertreten ist dieser Film auch auf der von diesem Institut herausgegebenen Liste der „100 besten Filmzitate“. „I’m going to make him an offer he can’t refuse.“ („Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.“) steht dort auf Platz 2.
In der 2008 veröffentlichten Liste der „10 bedeutendsten Filme in 10 klassischen Genres“ belegte Coppolas Regiearbeit im Genre der Gangsterfilme den 1. Platz.
Die Filmmusik von Nino Rota und Carmine Coppola schaffte es auf Platz 5 der vom American Film Institute herausgegebenen Liste der „25 größten Filmmusiken aus 100 Jahren“.
Als „besonders erhaltenswerte Produktion“ wurde der Film 1990 in das National Film Registry der USA aufgenommen.

Coppola erweiterte die ersten beiden Filme zu einer chronologisch erzählten Miniserie, die 1977 an vier Abenden auf NBC erstausgestrahlt wurde. Es folgten mehrere Neufassungen, die auch den dritten Teil integrierten.

Starttermine:
14.03.1972 USA Erstaufführung New York City, New York
24.03.1972 USA Kinostart
24.08.1972 Deutschland Kinostart
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Besetzung
Nr. Darsteller Rollenname Synchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Marlon Brando Don Vito CorleoneGottfried Kramer  
2 Al Pacino Michael CorleoneLutz Mackensy  
3 James Caan Sonny CorleoneThomas Stroux  
4 Richard S. Castellano
(als Richard Castellano)
Pete ClemenzaRichard Haller  
5 Robert Duvall Tom HagenNorbert Langer  
6 Sterling Hayden Capt. McCluskeyArnold Marquis  
7 John Marley Jack WoltzEdgar Ott  
8 Richard Conte Emilio BarziniChristian Rode  
9 Al Lettieri Virgil Sollozzo, der TürkeGert Günther Hoffmann  
10 Diane Keaton Kay AdamsTraudel Haas  
11 Abe Vigoda Salvadore 'Sally' TessioHeinz Petruo  
12 Talia Shire Connie RizziKatrin Miclette  
13 Gianni Russo Carlo RizziGoran Ebel  
14 John Cazale Fredo CorleoneJürgen Thormann  
15 Rudy Bond Cuneo  
16 Al Martino Johnny FontaneGerd Martienzen  
17 Morgana King Mama CorleoneTilly Lauenstein  
18 Lenny Montana Luca BrasiWolfgang Lukschy  
19 John Martino Paulie GattoWolfgang Draeger  
20 Salvatore Corsitto BonaseraHeinz Theo Branding  
21 Richard Bright Al NeriHelmut Heyne  
22 Alex Rocco Moe GreeneRolf Schult  
23 Tony Giorgio Bruno TattagliaHolger Kepich  
24 Vito Scotti NazorineFriedrich G. Beckhaus  
25 Tere Livrano Theresa HagenHenriette Gonnermann  
26 Victor Rendina Philip TattagliaKonrad Wagner  
27 Jeannie Linero Lucy ManciniMargot Rothweiler  
28 Julie Gregg Sandra CorleoneEva-Maria Werth  
29 Ardell Sheridan Mrs. ClemenzaBrigitte Grothum  
30 Simonetta Stefanelli ApolloniaEdeltraut Elsner  
31 Angelo Infanti FabrizioChristian Brückner  
32 Corrado Gaipa Don Tommasino  
33 Franco Citti Calo  
34 Saro Urzí Vitelli  
Nicht genannte Darsteller
35 Frank Albanese Killer  
36 Gennaro Amato Unidentifizierter Don  
37 Chris Anastasio Polizist  
38 Norm Bacchiocchi Luca Brasis Attentäter  
39 John Blower Polizist vor Hospital  
40 Max Brandt Statist  
41 Tybee Brascia Tänzerin in Hochzeitsszene  
42 Garrett Cassell Chef  
43 Carmine Coppola Klavierspieler  
44 Gian-Carlo Coppola Beobachter  
45 Italia Coppola Statistin in Hochzeitsszene  
46 Roman Coppola Junge auf Straße  
47 Sofia Coppola Michael Francis Rizzi  
48 Don Costello Victor Stracci  
49 Robert Dahdah Menge  
50 Richard Fass Tom Hagens Sohn  
51 Gray Frederickson Cowboy am Set  
52 Ron Gilbert Platzanweiser auf Brautparty  
53 Anthony Gounaris Anthony Vito Corleone  
54 Joe Lo Grippo Sonnys Leibwächter  
55 Sonny Grosso Polizist vor Hospital  
56 Louis Guss Don Zaluchi  
57 Bobra Harris Statistin  
58 Mickey Humm Hochzeitsgast  
59 Merril E. Joels Zollbediemsteter  
60 Randy Jurgensen Sonnys Killer  
61 Tony King Tony  
62 Paul Lambert Mobster bei Beerdigung mit Barzini  
63 Peter Lemongello Sänger  
64 Tony Lip Hochzeitsgast  
65 Lou Martini Jr. Junge auf Hochzeit  
66 Raymond Martino Corleone Familienmitglied  
67 Joseph Medaglia Priester  
68 Carol Morley Nachtschwester  
69 Dave Moskin Kind  
70 Rick Petrucelli Lou, Sollozzos Fahrer  
71 Joe Petrullo Sargträger  
72 Burt Richards Blumenarangeur  
73 Sal Richards Betrunkener  
74 Tom Rosqui Rocco Lampone  
75 Giacomo Rossi Stuart G.I.  
76 Nino Ruggeri Mobster bei Beerdigung mit Barzini  
77 Frank Sivero Statist  
78 Filomena Spagnuolo Statist bei Hochzeit  
79 Joe Spinell Willi CicciWolfgang Völz  
80 Gabriele Torrei Enzo, der Bäcker  
81 Palombizio Anthony V. Leibwächter  
82 Nick Vallelonga Hochzeitspartygast  
83 Ed Vantura Hochzeitsgast  
84 Ron Veto Statist in Krankenhausszene  
85 Matthew Vlahakis Clemenzas Sohn  
86 Conrad Yama Obsthändler  
87 Marianna Hill Deanna CorleoneAndrea Brix  
88 Pater Joseph Medeglia Pater Hayes  
Stuntmen
Ungenannte Stuntmen
89 Joe Bucaro III   
90 Anthony Caso
(für Al Pacino)
  
91 Harry Daley   
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Stab
Musik
Nino Rota
Drehbuch
Francis Ford Coppola (Buch), Mario Puzo (Romanvorlage und Buch)
Stunt-Koordinator
Paul Baxley
Kamera
Gordon Willis
Schnitt
William Reynolds, Peter Zinner
Produktionsfirmen
Paramount Pictures, Albert S. Ruddy Productions, Alfran Productions
Produktionsleitung
Fred C. Caruso (Oaktree Productions als Fred Caruso), Valerio De Paolis (Sizilien), Ned Kopp (2nd unit )
Ton
Charles Grenzbach (Nachbearbeitung als Bud Grenzbach), Christopher Newman (Aufnahmen), Richard Portman (Nachbearbeitung), Les Lazarowitz (auslegerfahrer ), Don MacDougall (Mischung: Nachbearbeitung)
Spezialeffekte
Tony Karp, Paul J. Lombardi
Regieassistent
Steven P. Skloot (2nd AD), Leon Corcos (3rd AD), Tony Brandt (Sizilien), Fred T. Gallo (Oaktree Productions als Fred Gallo), Gerald Gilman, Stephen F. Kesten, Michael Rauch (Azubi)
Continuity
Nancy Hopton (als Nancy Tonery), Robert Towne
Drehorte
Tony Bowers, Michael Briggs, Philip Procter
Szenenbild
Dean Tavoularis
Bauten
Warren Clymer
Ausstattung
Richard Adee, Philip Smith
Besetzung
Louis DiGiaimo, Andrea Eastman, Fred Roos
Kostüme
Anna Hill Johnstone
Maske
Phil Rhodes (als Philip Rhodes), Dick Smith
Frisuren
Philip Leto (als Phil Leto)
Technische Beratung
Sonny Grosso, Randy Jurgensen
Tiertraining
Jasmine Sabu (Pferde)
Produzent
Albert S. Ruddy, Gray Frederickson (AP)
Regie
Francis Ford Coppola, Paul Baxley (2nd unit)
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1. Teil der Serie "Der Pate (Filmreihe)"
Folge Titel Jahr
1 Der Pate 1972
2 Der Pate 2 1974
3 Der Pate III 1990
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Dieser Film ist auf folgenden Medien enthalten
Typ Titel Label Land Datum
Bonus Der Pate 1-3 Deutschland
Buch Der Pate Random House Audio Deutschland 02.12.1999
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