Wasabi - ein Bulle in Japan
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Johannisthal Synchron GmbH (Berlin)
Dialogbuch: Boris Tessmann
Dialogregie: Björn Schalla
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Wasabi - ein Bulle in Japan
Wasabi
Frankreich; Japan 2001 - 94 Min.
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Inhalt

Als der französische Kriminalkommissar Hubert Fiorentini, bekannt für seine sehr direkte, jedoch ziemlich erfolgreiche Ermittlungsarbeit, die Nachricht des Rechtsanwalts Ishibashi aus Japan erhält, dass seine ehemalige große Liebe Miko Kobayashi im Leichenschauhaus liege und am Folgetag eingeäschert werde, fliegt er sofort nach Tokio. Beide hatten seinerzeit für den französischen Geheimdienst gearbeitet und sich ineinander verliebt. Doch eines Tages, vor neunzehn Jahren, war Miko spurlos verschwunden; Fiorentini kehrte nach Paris zurück und wurde Kriminalbeamter. Nachdem er mit einem übereifrigen Zollbeamten zusammengestoßen ist, trifft er am Flughafen von Tokio zu seiner großen Freude seinen ehemaligen Geheimdienstpartner Momo wieder, der seit Jahren in Tokio lebt und ihn zu Mikos Anwalt fährt. Dort wird er völlig überraschend mit der Existenz seiner und Mikos Tochter Yumi konfrontiert, die mittlerweile zu einer aufmüpfigen, etwas verschwenderischen Frau von beinahe 20 Jahren herangewachsen ist. Sie darf zunächst von seiner Identität nichts erfahren, weil sie ihren – ihr unbekannten – Vater hasst, da er angeblich ihrer Mutter Gewalt angetan habe und dann verschwunden sei. Fiorentini nimmt Abschied von Miko und findet dabei an der Toten verdächtige Spuren, Kristalle an der Nase und Erde unter den Fingernägeln, die er sichert und Momo zur Analyse gibt, was das Verwirrspiel noch steigert. Bald werden sie auf Schritt und Tritt von schwarz gekleideten Männern mit Sonnenbrillen verfolgt, die Fiorentini aber gekonnt außer Gefecht setzt. Mikos Krankenakte, die Yumi zuhause aufbewahrt, zeigt Ungereimtheiten und nachträgliche Textänderungen. Bei einem Besuch in der Bank - Yumis wöchentliches Taschengeld steht an - erfährt Fiorentini, dass es zwei Konten auf Yumis Namen gibt, über die sie erst in zwei Tagen bei Erreichen der Volljährigkeit verfügen kann. Sie weisen ein gewaltiges Vermögen aus: 200 Mio. amerikanische Dollar. Zudem erfährt Fiorentini von Momo, dass nach vorläufiger Spurenauswertung die Kristalle aus Kaliumcyanid bestehen, das sicherlich kein Heilmittel gegen ihre angebliche Krebserkrankung ist, sondern mit dem Miko, unter Berücksichtigung der Abwehrverletzungen und der manipulierten Krankenakte, von der Yakuza ermordet und das Ganze vertuscht wurde. Also sucht er mit seinem ehemaligen Partner Momo zu dessen übergroßer Freude auf eigene Faust nach den Tätern. Fiorentini findet mit Momos Hilfe und dessen Kontakten heraus, dass Miko vor neunzehn Jahren aus ihrem alten Leben verschwand, um als Doppelagentin im Regierungsauftrag die Yakuza zu infiltrieren, was eine streng geheime Ehrung mit einem der höchsten Orden Japans bestätigte. Sie hatte schon vor etlichen Jahren eine beträchtliche Summe Yakuza-Geld (US$ 37 Mio.) auf eines der Konten auf den Namen ihrer Tochter abgezweigt. Diese 200 Mio. Dollar (inkl. Zinsen) will die Organisation mit allen Mitteln zurück und ist nun hinter Yumi her. Nach einer atemberaubenden Golfdemonstration Fiorentinis vor dem Yakuza-Boss „Zebra“ Takanawa nimmt dieser Yumi als Geisel mit. Ein kleines Notizbuch in einem Versteck hinter dem Putz in Mikos früherer Stadtwohnung und ein kleiner Schlüssel aus Mikos Nachlass sowie die Auswertung der gesicherten Erdpartikel führen Fiorentini und Momo in einen Park nach Kioto, wo der Inhalt einer kleinen Holzschachtel ihnen Mikos Arbeitsweise offenbart. Fiorentini gelingt es, mit Momo als Bankangestelltem und seinen als Kunden getarnten Leuten in der Bankhalle am Morgen von Yumis Volljährigkeit unter den Augen Takanawas die Riesensumme statt auf dessen Schweizer Konto auf sein eigenes Konto nach Paris zu transferieren und ihn und seine Leute in einem Schusswechsel zu besiegen. Der bereits vorher alarmierten Polizei bleibt nur noch die Aufgabe, den Tatort zu sichern und aufzuräumen. Nach ihrem tränenreichen Abschied vom wiedergefundenen Papa im Flughafen unter den Argusaugen von Kommissar Yasumoto und seinen Leuten verspricht Yumi, unter Momos Schutz ihre Schule zu beenden und nach einem Monat nach Paris nachzukommen.

Der Filmtitel bezieht sich auf das gleichnamige japanische Gewürz Wasabi, das in kleinen Mengen z. B. zusammen mit Sushi verzehrt wird. Fiorentini jedoch kann das scharfe Gewürz in großen Mengen ohne spürbare Folgen pur essen.

Die Dreharbeiten fanden von April bis Juli 2001 überwiegend in Japan statt.

Regisseur Gérard Krawczyk erscheint für wenige Sekunden hinter Jean Reno vor Passieren der Ausgangskontrolle nach der Landung in Tokio.

In der deutschsprachigen Version nennt sich das Narbengesicht Kasuhiro Katanawa statt Kasuhiro Takanawa.

Am Ende des Films registriert eine Angestellte von Fiorentinis Hausbank in Paris den Eingang von € 200 Mio. auf seinem Konto, angewiesen wurden in Tokio aber US$ 200 Mio. Der Grund ist der Wechselkurs vom Euro zum US-Dollar, der im Jahr 2001 quasi 1:1 war.

In der Szene, in der Fiorentini mit dem Yakuzachef Takanawa Golf spielt, ist das Lied Starshine der Gorillaz zu hören, welches auf deren Debütalbum Gorillaz erschienen ist.

Die Hintergrundmusik, die beim Shopping im Einkaufszentrum gespielt wird, ist Voodoo People von The Prodigy.

Starttermine:
31.10.2001 Frankreich Kinostart
25.01.2002 USA Kinostart
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Besetzung
Nr. Darsteller Rollenname Synchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Jean Reno Hubert FiorentiniJoachim Kerzel  
2 Ryôko Hirosue Yumi YoshimidoGhadah Al-Akel  
3 Michel Muller Maurice 'Momo'Hans Hohlbein  
4 Carole Bouquet SofiaGabriele Streichhahn-Schott  
5 Yoshi Oida TakanawaKaspar Eichel  
6 Christian Sinniger Le SqualeErnst Meincke  
7 Alexandre Brik IrèneGerald Schaale  
8 Jean-Marc Montalto
(als Jean Marc Montalto)
OlivierOliver Feld  
9 Véronique Balme Betty  
10 Fabio Zenoni Josy  
11 Haruhiko Hirata IshibashiReinhard Kuhnert  
12 Michel Scourneau
(als Mikhel Scourneau)
Van EyckEberhard Prüter  
13 Jacques Bondoux Del Rio  
14 Osamu Tsuruya ZollbeamterTobias Kluckert  
15 Akihiro Nishida ZollbeamterTobias Kluckert  
16 Anthony Decadi Sohn des PrefektenSebastian Schulz  
17 Yan Epstein
(als Yann Epstein)
Jean Baptiste 2  
18 Ludovic Berthillot Jean Baptiste 1Thomas Schmuckert  
19 Elodie Frenck
(als Élodie Frenck)
Sekretärin  
20 Dorothée Brière Flugbegleiterin  
21 Stefan Nelet
(als Stefan Sao Nelet)
BänkerViktor Neumann  
22 Karine Stoffer Tänzerin  
23 Yuki Sakai Miko Kobayashi  
24 Massaro Nagahishi Kommissar Avion  
25 Makiko Kishi Secretär Ishibashi  
26 Kinshiro Oyama Kommissar Japonais  
27 Kiyohiko Shibukawa
(als Kee)
Ryuichi  
28 Hiroko Maki Atsuko Nakano  
29 Tomo Fukui Rezeptionist  
30 Kazumasa Seki Wächter  
31 Seiji Mori Wächter  
32 Syuntarou Date Wächter  
33 Furuo Geiri Wächter  
34 Tenmei Basara Wächter  
35 Kei Kagaya Mannin Schwarz  
36 Toshihiro Ogura Mannin Schwarz  
37 Koukhi Itagaki Mannin Schwarz  
38 Kiyoshi Iwata Mannin Schwarz  
39 Koushirou Honda Mannin Schwarz  
40 Ukon Urota Mannin Schwarz  
41 Tooru Edomatsu Mannin Schwarz  
42 Hiroshi Urushiyama Mannin Schwarz  
43 Kazuoki Takahashi Mann mit Brille  
44 Hiroyuki Ootsuki Mann mit Brille  
45 Kouji Toyota Mann mit Brille  
Nicht genannte Darsteller
46 Lukas Delcourt Clubber  
47 Takashi Ishii Rebell  
48 Tsukasa Kadota Polizist  
49 Eric Moreau KommissarGerd Grasse  
50 Yuji Yamashita Rebell  
Stuntmen
51 Arno Balenci   
52 Alain Barbier   
53 Jean-Marc Bellu   
54 Vincent Bersoullé
(als Vincent Bersoulle)
  
55 Sybille Blouin   
56 Christian Bonnichon
(stuntfahrer)
  
57 Thong Bui   
58 William Cagnard   
59 Ken Chung
(als Marc 'Ken' Chung)
  
60 Yannick Derrien   
61 Alexandrine Felquin   
62 Sylvain Gabet   
63 Pascal Garnier   
64 Alain Gaudiard   
65 Pascal Guégan   
66 Marc Hoang   
67 Emmanuel Lanzi   
68 Grégory Loffredo
(als Gregory Loffredo)
  
69 Patrick Médioni   
70 Florent Mismetti   
71 Hajime Nariyoshi   
72 Pierre Nguyen   
73 Dara-Indo Oum   
74 Varin Pitch   
75 Cyril Raffaelli   
76 Frederick Renard   
77 Olivier Schneider   
78 Wing Tat Shek   
79 Hervé Sok   
80 Thierry Thia   
81 Michaël Troude   
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Stab
Musik
Éric Serra (als Eric Serra), Julien Schultheis
Drehbuch
Luc Besson
Stunt-Koordinator
Philippe Guégan
Kamera
Gérard Sterin
Schnitt
Yann Hervé
Produktionsfirmen
EuropaCorp, Samitose Productions, TF1 Films Production, Canal+, Victor Company of Japan (JVC), Destiny, TriStar Pictures
Produktionsleitung
Thierry Guilmard, Motoki Ishida, Franck Lebreton (Aufnahmeleiter), Eric Bassoff (postproduktion)
Ton
Didier Lozahic (tonmeister), Ken Yasumoto (tonmeister), François-Joseph Hors (re-recording mixer), Dominique Lacour (mixer)
Spezialeffekte
Cyril D'Agata (pyrotechniker), Pierre Foury (supervisor), Philippe Hubin (supervisor)
Regieassistent
Fabien Vergez (1st AD), Stéphanie Champault (2nd AD), Claire Galloy (2nd AD), William Pruss (2nd AD), Amélie Colin (3rd AD), Hans Titze (3rd AD)
Continuity
Nathalie Alquier
Szenenbild
Jacques Bufnoir, Jean-Jacques Gernolle
Besetzung
Swan Pham
Kostüme
Agnès Falque
Maske
Karina Gruais
Frisuren
Patrice Iva
Waffen
Frédéric Cauvy
Produzent
Luc Besson, Didier Hoarau (LP), Shohei Kotaki (EP), Kanjirô Sakura (EP), Mehdi Sayah (PA)
Regie
Gérard Krawczyk
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