In "Buddy haut den Lukas" spielt Bud Spencer zum zweiten Mal den (in der deutschen Version namenlosen) Sheriff, der mit seinem außerirdischen Kleinen unterwegs ist. Da den Beiden ständig das Militär auf den Fersen ist, sind sie gezwungen des Öfteren ihren Wohnsitz zu wechseln. So verschlägt es sie schließlich in das kleine Städtchen Monroe. Hier wird händeringend ein Sheriff gesucht, denn Bankraub, Überfälle durch eine Rockerbande und Schutzgelderpressung durch die Harris-Brüder stehen hier auf der Tagesordnung. Obwohl es ihm eigentlich nicht zusagt, lässt Buddy sich von H7-25, der aus Gründen der Tarnung meistens Charlie genannt wird, überreden den Job anzunehmen. Das tägliche Chaos bekommt der neue Sheriff schnell in den Griff, aber von einer nahegelegenden Militärbasis geht eine ganz andere Gefahr aus. Es sind nämlich weitere Außerirdische auf der Erde gelandet, die von dort aus versuchen die Menschheit mit Hilfe von Gehirnwäsche unter Kontrolle zu bringen. Einige führende Militärs und Polizeikräfte haben sie schon in ihre Gewalt gebracht. So wird der unbequeme Sheriff schließlich verhaftet und H7-25 von den Außerirdischen entführt. Als der Sheriff dies nach seiner Flucht aus dem Gefängnis erfährt, macht er sich auf dem Weg den Kleinen zu retten. Dabei erhält er ausgerechnet von denen tatkräftige Unterstützung, denen er zuvor ihre illegalen Spielereien ausgetrieben hat. Im Kampf gegen die außerirdische Bedrohung helfen eben nur vereinte Kräfte.
Die Fortsetzung von der Große mit seinem Außerirdischen Kleinen kam nur 14 Monate nach dem Erstling in die Kinos und ist im Grunde nicht mehr als ein müder Aufguss des ersten Teils. Eine Besonderheit des Films ist, dass man in der Endschlägerei Riccardo Pizzuti und Giancarlo Bastianoni sogar an der Seite von Bud Spencer für die gute Sache kämpfen sehen kann.
Der deutsche Titel des Films spielt direkt auf eine Szene in der Endschlägerei an, in der Bud Spencer mit der Faust einen Gangster einen so genannten "Hau den Lukas" empor schießt. Diese titelgebende Szene ziert auch das von Renato Casaro gemalte deutsche Filmplakat. Der Originaltitel des Films lautet "Chissà perché... capitano tutte a me", was sinngemäß übersetzt "Warum muss es ausgerechnet immer mich treffen?" bedeutet, eine Formulierung, die Bud Spencer auch im Film benutzt.
Der Film wurde in der kleinen Stadt Monroe in Georgia und im Six Flags Over Georgia Vergnügungspark in Atlanta gedreht. Mit den Dreharbeiten im Vergnügungspark verbindet H7-25-Darsteller Cary Guffey die schönsten Erinnerungen an die Dreharbeiten. Sie haben dort eine ganze Nacht durch gedreht und Guffey stand während der ganzen Zeit ein Park-Mitarbeiter zur Seite, der eigens für ihn in den Drehpausen die Fahrgeschäfte öffnete.
Die sogenannte "All for one"-Szene, in der sich am Ende sämtliche Kleingangster der Stadt dem Sheriff anschließen um gegen die Außerirdischen zu kämpfen, ist laut Bud Spencer eine Hommage an den John Sturges Western "Zwei rechnen ab" von 1957.
Der Soundtrack des Films stammt erneut aus der Feder von Guido und Maurizio De Angelis. Das Titellied "Mr. Nothinggoesright" wurde von dem Sänger Donald (aka Douglas Meakin) interpretiert.
Die türkische Fassung des Filmes bietet eine Besonderheit, denn man entschied sich in einigen Szenen, die Musik auszutauschen. Dies betrifft in erster Linie Lieder, welche im Hintergund im Radio zu hören sind. Als der Sheriff und Charlie das erste Mal durch Monroe fahren, hört man in jeder anderen Fassung "Dreaming Woman". In der türkischen Fassung hört man stattdessen "Folsom Prison Blues" von Johnny Cash. Außerdem hört man in der Szene nach dem Basketballspiel eigentlich eine Instrumentalversion von "Mr. Nothinggoesright". Diese wurde in der türkischen Fassung durch "Oh Lonesome me" (ebenfalls von Johnny Cash), ersetzt. Anzumerken ist jedoch, das die Instrumentalversion von "Mr. Nothinggoesright" trotzdem in einer anderen Szene der türkischen Fassung gespielt wird.
Die deutsche Fassung des Films ist gegenüber der italienischen Originalfassung um ganze 16 Minuten gekürzt. Unter anderem fehlt die komplette Einleitungssequenz in der Bud Spencer als Weihnachtsmann Geschenke an eine Gruppe Kinder verteilt und schließlich von H7-25 enttarnt wird. Gerade das Fehlen dieser Szene mutet etwas seltsam an, da der Film in der Weihnachtszeit in den deutschen Kinos startete. In Italien startete der Film schon Ende September, dort mit der Weihnachtsszene. |