Im Jahr 1815 ist Kapitän Dantès auf dem Weg zurück nach Marseille. Dort will er sich mit seiner Freundin Mercédès verloben. Bevor es dazu kommt, wird Dantès durch ein Komplott ohne Prozess in den Kerker geworfen. Dort bleibt er lange 18 Jahre, die er nur mit Hilfe seines Mitgefangenen Abbé Faria überlebt. Bevor Faria stirbt, enthüllt er Dantès gegenüber sein Geheimnis von einem Schatz auf der Insel Monte Christo. Nach Farias Tod gelingt Dantès die Flucht in dessen Leichensack. Er findet den Schatz, der ihn unermesslich reich macht, und schwört, ihn zu nutzen, um drei Menschen zu vernichten. Dabei geht es um die, die ihn um seine Braut, sein Schiff und seine Freiheit brachten. Vorher rettet er noch seinen Freund, den Reeder Morel, vor der Zwangsversteigerung und schenkt diesem anonym das Schiff „Pharao“. Dann beginnt er mit der Suche nach seinem ersten Peiniger Caderousse. Er bringt ihn mit einem geschickten Plan ins Gefängnis und nennt sich von da an Graf von Monte Christo. Er reist nach Paris, um auch die anderen Männer zu vernichten. Sein erstes Ziel ist Gérard de Villefort, der inzwischen zum königlichen Staatsanwalt aufgestiegen ist. Dantès treibt ihn in den Wahnsinn und zerstört auch das Leben seines dritten Peinigers Fernand Mondego, der sich Graf de Morcerf nennt.
Regisseur Robert Vernay hatte den Roman von Dumas bereits 1942/43 unter dem Titel Le Comte de Monte-Christo in Schwarzweiß als Zweiteiler verfilmt, und zwar nach einem Drehbuch von Charles Spaak, mit Victor Armenise an der Kamera und mit Pierre Richard-Willm als Dantès. Sein Remake als Farbfilm, für das er selbst unter Mitarbeit von Georges Neveux das Drehbuch verfasste, wurde ab September 1953 bis Januar 1954 in den Studios von Billancourt gedreht. Außenaufnahmen fanden in Antibes an der Côte d’Azur statt. Gedreht wurde der Film im Gevacolor-Verfahren. |