Der Waisenjunge Harry Potter wächst in Surrey bei der spießigen Familie seiner Tante auf, den Dursleys, die ihn sehr schlecht behandeln. So muss Harry in einem Wandschrank unter der Treppe schlafen und hat unter den Schikanen seines verwöhnten Cousins Dudley zu leiden. Kurz vor seinem elften Geburtstag erhält Harry einen Brief, der ihm – noch ungeöffnet – von den Dursleys weggenommen wird. Von Eulen werden ihm immer mehr Briefe zugestellt, die ihm sein Onkel ebenfalls vorenthält. Erst als der hünenhafte Rubeus Hagrid an seinem Geburtstag auftaucht, erfährt Harry zu seiner Überraschung, dass seine Eltern Zauberer waren. Sie wurden von dem dunklen Magier Lord Voldemort getötet. Harry überlebte den Angriff bis auf eine blitzförmige Narbe auf der Stirn unversehrt und Voldemort verlor seine Kräfte beim Versuch, das einjährige Kind zu töten. Deswegen ist Harry in der Welt der Zauberer eine Legende. Die Dursleys haben Harry dies vorenthalten, weil sie als Nicht-Zauberer – sogenannte „Muggel“ – alles Magische verabscheuen und sich davor fürchten. Hagrid übergibt Harry einen der Briefe; es ist eine Einladung in die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei.
Hagrid, der Wildhüter der Schule, führt Harry in die versteckte Winkelgasse in London, wo er Unterrichtsmaterialien wie Bücher und einen Zauberstab kaufen kann. Zum Geburtstag bekommt Harry von Hagrid die Eule Hedwig geschenkt. Außerdem übergibt er ihm eine Fahrkarte für den Hogwarts-Express, der die Hogwarts-Schüler von Gleis 9 ¾ des Londoner Bahnhofs King’s Cross zu der abgelegenen Zauberschule bringt. Auf der Fahrt lernt Harry zwei seiner späteren Klassenkameraden kennen: den Rotschopf Ron Weasley, mit dem er sich auf Anhieb versteht, und die neunmalkluge Hermine Granger.
Im Schloss-Internat Hogwarts angekommen werden die Schüler vom Sprechenden Hut den vier Schulhäusern zugeordnet: Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Harry, Ron und Hermine kommen ins Haus Gryffindor. Ab dem folgenden Tag werden die Schüler in verschiedenen Disziplinen der Zauberei ausgebildet, darunter Verwandlung, Zaubertränke, Verteidigung gegen die Dunklen Künste und das Fliegen auf Besen. Für letzteres beweist Harry ein außergewöhnliches Talent, weswegen er ins Quidditch-Team von Gryffindor aufgenommen wird. Diese Mannschaftssportart wird auf fliegenden Besen ausgetragen und Harry kann das erste Spiel gegen Slytherin für sein Haus entscheiden. Zwischen Harry, Ron und Hermine entwickelt sich eine enge Freundschaft. In einem gleichaltrigen Mitschüler aus Slytherin, Draco Malfoy, findet Harry einen Rivalen und Erzfeind.
Mittlerweile haben Harry, Ron und Hermine herausgefunden, dass in der Schule etwas Wertvolles von einem dreiköpfigen Hund bewacht wird. Ihre Nachforschungen ergeben, dass es sich um den Stein der Weisen handelt, der seinem Besitzer Unsterblichkeit verleiht. Auf besondere Anweisung des Schulleiters Albus Dumbledore wird der Stein in der Schule verwahrt und bewacht, nachdem ein Versuch vereitelt worden war, ihn aus der Zaubererbank Gringotts zu stehlen. Harry vermutet dahinter den Lehrer für Zaubertränke, Professor Snape, den er verdächtigt, im Dienst Lord Voldemorts zu stehen. Harry glaubt außerdem, Snape wolle Voldemort mithilfe des Steines wieder zu einer menschlichen Gestalt und zu neuer Macht und Größe verhelfen.
Harry, Ron und Hermine beschließen, selbst nach dem Stein zu suchen, um ihn vor Snape zu finden. Sie bewältigen eine Reihe von Hindernissen, die den Stein beschützen sollen: eine tödliche Pflanze, die Jagd nach einem fliegenden Schlüssel und ein gewalttätiges, überlebensgroßes Schachspiel. Harry dringt ins Versteck des Steines vor und findet dort Professor Quirrell, den unscheinbaren Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Als Quirrell seinen Turban entfernt, zeigt sich, dass Voldemort von seinem Körper Besitz ergriffen hat. Der Stein wird von einem Zauber beschützt: Nur wer ihn finden will, ohne ihn zu gebrauchen, kann ihn erlangen. Daher will Voldemort Harry, der den Stein in seiner Hosentasche findet, dazu verleiten, ihm den Stein zu geben. Als Harry standhaft bleibt, versucht Quirrell, Harry zu töten, aber durch Harrys Berührung zerfällt er zu Staub. Voldemort verlässt Quirrells Körper und flieht, Harry fällt in Ohnmacht. Nachdem er im Krankenflügel wieder zu sich gekommen ist, erklärt ihm Dumbledore, dass Harry für Voldemort unantastbar war, weil seine Mutter sich für ihn geopfert hatte. Außerdem berichtet er, dass der Stein der Weisen in der Zwischenzeit vernichtet worden ist, um zu vermeiden, dass er in Voldemorts Hände fällt.
Das Schuljahr endet traditionsgemäß mit einem großen Fest in der Großen Halle. Dabei wird der Hauspokal an eines der vier Häuser verliehen und eigentlich lag Gryffindor mit seiner Punktezahl auf dem letzten Platz. Im Lichte der vorausgegangenen Ereignisse erhalten Hermine, Ron, Harry und auch Neville aber Extrapunkte zugesprochen und so wird Gryffindor auf den letzten Metern doch noch zum Sieger. Am Ende des Films schenkt Hagrid Harry ein Fotoalbum mit Aufnahmen seiner Eltern, kurz bevor die Schüler von Hogwarts zurück in die Welt der „Muggel“ fahren.
Der britische Produzent David Heyman suchte 1997 nach einem Kinderbuch, um es für einen familienfreundlichen Kinofilm zu adaptieren. Eine Mitarbeiterin seines Produktionsunternehmens Heyday Films schlug ihm das gerade erschienene Romandebüt von Joanne K. Rowling vor - ein Fantasybuch namens Harry Potter und der Stein der Weisen, das die Kritiker lobten und das im Begriff war, sich zu einem Bestseller zu entwickeln. Heyman fand Gefallen an dem Buch und trat in regelmäßigen Kontakt mit der Autorin. Erst nach der Veröffentlichung des zweiten Harry-Potter-Romans im Juli 1998 schlug Heyman der US-amerikanischen Filmgesellschaft Warner Bros. die Verfilmung des ersten Buches vor.
Weil Rowling die Kontrolle über ihr Werk nicht in fremde Hände geben wollte, lehnte sie ein Angebot von Warner ebenso wie die Offerten einiger anderer Unternehmen zunächst ab. Erst als das Studio ihr erhebliche Mitspracherechte bei der Umsetzung des Films, eventueller Nachfolger und der Merchandising-Produkte zusicherte, stimmte sie der Verfilmung zu. Zu diesem Zeitpunkt war in Großbritannien bereits ein Kult um Harry Potter entstanden; in den USA, wo gerade das erste Buch erschienen war, war der Zauberschüler dagegen noch weitgehend unbekannt, sodass Warner das Marktpotential außerhalb des Vereinigten Königreichs als verhalten einschätzte. Was der Konzern neben einer Gewinnbeteiligung für die Filmrechte gezahlt hat, wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich beziffert: 500.000 Dollar, 700.000 Dollar oder 1 Million Dollar sollen es gewesen sein; andere nennen 1 Million Pfund (damals knapp 1,7 Millionen Dollar für die Verfilmung der ersten vier Bände. Den Einfluss, den Rowling letztlich auf die gesamte Produktion ausübte, bezeichnete Heyman als enorm. Sie war an allen wesentlichen Entscheidungen der Vorproduktion beteiligt. Dies umfasst die Personalien des Regisseurs, des Drehbuchschreibers und der wichtigsten Darsteller. Der Entwicklung des Drehbuchs stand sie außerdem als Beraterin zur Seite. Sie bestand darauf, dass alle Schauspieler Briten sein sollten und dass im Film britisches Englisch gesprochen wird. Auch den visuellen Stil des Films - beispielsweise das Aussehen von Szenenbild, Kostüme, Maske und Requisiten - bestimmte sie wesentlich mit.
Als Regisseur war zunächst Hollywood-Größe Steven Spielberg im Gespräch. Im Februar 2000 sagte dieser jedoch ab, weil das Projekt, wie er später sagte, für ihn keine Herausforderung geboten habe. Danach begannen Gespräche mit einer Vielzahl von anderen Regisseuren, darunter Tim Burton, Chris Columbus, Jonathan Demme, Terry Gilliam - ein Favorit Rowlings -, Mike Newell, Alan Parker, Wolfgang Petersen, Tim Robbins, Rob Reiner, Ivan Reitman, Brad Silberling, Guillermo del Toro, M. Night Shyamalan, und Peter Weir. Ende März 2000 fiel die Wahl auf Chris Columbus, der bereits erfolgreiche Familienfilme wie Kevin - Allein zu Haus und Mrs. Doubtfire geleitet hatte. Laut Heyman war es vor allem Columbus’ Wunsch, der Romanvorlage so treu wie möglich zu bleiben, der letztlich den Ausschlag zu seinen Gunsten gab.
Anfang 1999 hatte Warner Bros. dem US-amerikanischen Drehbuchautor Steven Kloves eine Reihe von Romanen zur Umarbeitung in ein Drehbuch vorgeschlagen, darunter auch Harry Potter und der Stein der Weisen. Kloves war von der Vorlage überzeugt und nahm die Aufgabe an. Um sicherzustellen, dass kleinere Details bei der Umsetzung von Text in Film stimmig blieben, hielt Kloves engen Kontakt mit Rowling. So wurde gleichzeitig vermieden, dass sich der Film in Widerspruch zu späteren, noch unveröffentlichten Teilen der Reihe setzte. Soweit Kloves eigene Dialoge ergänzte, versuchte er, den Roman zu interpolieren, und Rowling genehmigte die Teile, die sie für passend hielt. Rückblickend beschrieb Kloves die Arbeiten am Drehbuch als schwierig, weil die Romanvorlage der am wenigsten handlungslastige der Harry-Potter-Bände sei. Er schaffe die Grundlagen für spätere Entwicklungen und enthalte dadurch weniger erzählende Teile als seine Nachfolger.
Als Casting-Direktorin wurde Susie Figgis benannt, die sich mit der Schauspielerauswahl für Produktionen wie Gandhi, Interview mit einem Vampir oder The Full Monty einen Ruf erarbeitet hatte. Gemeinsam mit Rowling und Columbus setzte sie ein mehrstufiges Verfahren in Gang, um die Hauptrollen von Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger zu besetzen. Berücksichtigt wurden nur britische Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren. Sie mussten zunächst eine Seite aus der Romanvorlage vorlesen; wer hierbei überzeugte, wurde eingeladen, eine Szene von der Ankunft der Schüler in Hogwarts zu improvisieren und in einem dritten Schritt einige Seiten aus dem Drehbuch vorzulesen. Das Casting wurde schließlich öffentlich ausgeschrieben. Anfang Sommer 2000 verließ Figgis das Projekt frühzeitig, nachdem mehrere tausend britische Jungschauspieler gesichtet worden waren, ohne dass einer von Chris Columbus oder den Produzenten als "der Rolle würdig" eingestuft wurde. Das weitere Casting übernahmen Janet Hirshenson und Jane Jenkins. Allein für die Hauptrolle hatte es rund 40.000 Bewerbungen gegeben. Verschiedene bekannte US-amerikanische Jungdarsteller hatten ihr Interesse an der Rolle bekundet, darunter Haley Joel Osment (damals zwölf Jahre alt, Oscar-nominiert für The Sixth Sense), Eric Sullivan (neun Jahre, Jerry Maguire) und Liam Aiken (zehn Jahre, Seite an Seite), waren aber an Rowlings Vorgabe gescheitert, die Titelrolle mit einem Briten zu besetzen. William Moseley, der später eine Hauptrolle in der Kinofilmreihe Die Chroniken von Narnia übernahm, wurde ebenfalls abgelehnt. Am 21. August 2000 gab Warner Bros. schließlich bekannt, dass die Wahl für die Hauptrolle auf den bis dahin im Filmgeschäft weitestgehend unbekannten Daniel Radcliffe gefallen war; die Film-Neulinge Emma Watson und Rupert Grint waren für die Rollen von Hermine bzw. Ron ausgesucht worden. Abgesehen von Radcliffe und Tom Felton, der Draco Malfoy darstellte, wurden die meisten Kinderrollen mit unerfahrenen Darstellern besetzt, die bislang allenfalls in Schultheateraufführungen mitgewirkt hatten. Columbus hatte Radcliffe für die Rolle des Harry Potter gewollt, seit er ihn in einem BBC-Fernsehfilm gesehen hatte. Allerdings verhinderten dies anfangs Radcliffes Eltern, die beide selbst in der Casting-Branche arbeiteten, um ihren Sohn vor dem Druck aus der Öffentlichkeit zu bewahren. Erst nachdem Heyman, ein Freund von Radcliffes Vater, die Eltern überzeugte, ihren Sohn vor dem zu erwartenden Medienhype beschützen zu können, gaben sie ihr Einverständnis. Auch Rowling meinte, man hätte keinen besseren Harry finden können. Radcliffes Verdienst aus dem Film wird auf eine Million Pfund geschätzt. Rupert Grint hatte sich mit einem selbstgedrehten Video auf die Rolle Ron Weasleys beworben, nachdem er im Fernsehen von den Castings erfahren hatte. Dagegen wurde Emma Watson als langjähriges Mitglied ihrer Schultheatergruppe nach einem Vorschlag ihrer Theater-Lehrerin und einem Vorsprechen an ihrer Schule vor Casting-Agenten berücksichtigt.
Rowling beeinflusste die Auswahl der meisten erwachsenen Darsteller. Ausdrücklich forderte sie Robbie Coltrane für die Rolle des Rubeus Hagrid. Andere wie Richard Harris als Professor Dumbledore, Maggie Smith als Professor McGonagall und Alan Rickman als Professor Snape entstammen einer Cast-Wunschliste, die Rowling den Produzenten vorlegte. Viele der erwachsenen Schauspieler sind Mitglieder der Royal Shakespeare Company. Rowlings Vorgabe, nur Briten zu besetzen, wurde weitestgehend entsprochen; die wenigen Ausnahmen in bedeutenderen Rollen sind der Ire Harris, seine Landsleute Fiona Shaw als Petunia Dursley und Devon Murray als Seamus Finnegan sowie der Neuseeländer Chris Rankin als Percy Weasley.
1999 handelten Vertreter der britischen Filmindustrie mit den amerikanischen Geldgebern aus, dass der Film in Großbritannien gedreht wird. Als Gegenleistung dafür, dass das meiste Geld für die Produktion in Großbritannien ausgegeben wurde, leistete die britische Filmindustrie Unterstützung bei der Auswahl der Drehorte und stellte die Leavesden Film Studios in der Nähe der Stadt Watford zur Verfügung. Laut einem Bericht des US-amerikanischen Magazins Entertainment Weekly soll sogar versprochen worden sein, zu versuchen, eine Änderung der britischen Arbeitsbestimmungen für Kinder zu erwirken, die flexiblere und längere Drehzeiten zulassen sollten. Steve Norris, der als Leiter der British Film Commission verantwortlich dafür war, dass der Film in Großbritannien gedreht wurde, fasste den Bezug Harry Potters zu seinem Heimatland so zusammen: "Harry Potter ist etwas, bei dem es auf seltsame Weise um uns [Briten] geht. Es ist britische Kultur und der Gedanke, dass es irgendwo anders gemacht wird als hier, jagt jedem Schauder über den Rücken. Das ist, als ob man den Fänger im Roggen näme und ihn nach Liverpool versetzte."
Die Szenen, die im Buch an tatsächlich existierenden Orten spielen - etwa im Reptilienhaus des Londoner Zoos und am Bahnhof King’s Cross -, wurden auch dort gedreht. Drehort für das fiktive Gleis 9 ¾ waren die Bahnsteige 4 und 5 am Bahnhof King’s Cross. Gedreht wurde zwischen den Gleisen 4 und 5, weil die örtlichen Gegebenheiten dort eher den Beschreibungen Rowlings entsprechen als zwischen den Gleisen 9 und 10. Ursache hierfür ist, dass Rowling, wie sie 2001 in einem BBC-Interview aussagte, die Bahnhöfe King’s Cross und Euston verwechselte.
Für eine Reihe erfundener Handlungsorte wurde an mehr oder weniger prominenten Plätzen in Großbritannien ein reales Pendant gefunden: Die Straße Picket Post Close in Martins Heron, einem Vorort von Bracknell, diente als Ligusterweg; das Haus mit der Nummer 12 entspricht dem Haus der Dursleys. Szenen in der Winkelgasse wurden im Londoner Leadenhall Market gedreht; ein damals leerstehendes Ladengeschäft in Bull’s Head Passage Nummer 42 fand Verwendung als Eingang in den Pub Zum Tropfenden Kessel. Die Innenaufnahmen der Zauberbank Gringotts stammen aus Australia House, dem Sitz des australischen Hochkommissars in der Londoner Straße Strand. Der Hogwarts-Express fuhr tatsächlich auf der Zugstrecke North Yorkshire Moors Railway, deren Bahnhof in Goathland wurde zum Bahnhof von Hogsmeade.
Für die Zauberschule Hogwarts wurden mehrere Drehorte gewählt, damit der Eindruck aufrechterhalten bleibt, dass das Zauber-Internat nicht an einem realen Ort untergebracht ist. Die Mauern von Alnwick Castle stellten die Außenansicht, seine langgezogenen, flachen Grünflächen das Quidditch-Feld. Aufnahmen für die Gänge und Flure stammen aus den Kreuzgängen der Abtei von Lacock, der Kathedrale von Gloucester und der Kathedrale von Durham. Die Wärmestube der Erstgenannten lieferte außerdem die Kulisse für das Unterrichtszimmer von Professor Quirrel, der Kapitelsaal der Letzteren das von Professor McGonagall. Das Zimmer von Professor Flitwick befindet sich dagegen in der englischen Schule Harrow. Verschiedene Gebäude der Universität Oxford trugen ebenfalls zur Filmarchitektur von Hogwarts bei: Die Duke Humfrey’s Library, ein Teil der Bodleian Library, repräsentiert die Bibliothek der Zauberschule, die Divinity School ihr Spital und das College Christ Church den Trophäenraum.
Die Dreharbeiten begannen am 29. September 2000 am Bahnhof Goathland. Trotz verschiedener Gegenmaßnahmen gelangten Details von den Dreharbeiten an die Öffentlichkeit, etwa Fotos von Kulissen oder von den Dreharbeiten selbst.
Für die rund 450 Kinder, die an der Produktion mitwirkten, wurde im Studio eine eigene Schule eingerichtet. Die Hauptdarsteller Radcliffe, Grint und Watson waren täglich für vier Stunden mit Dreharbeiten beschäftigt; drei Stunden hatten sie Unterricht; die übrige Zeit stand ihnen als Freizeit zur Verfügung.
Da der Film entsprechend dem Buch in den USA unter dem abweichenden Titel Harry Potter and the Sorcerer’s Stone veröffentlicht werden sollte, wurden alle Szenen, in denen die Worte "Philosopher’s Stone" vorkamen, doppelt gedreht, um das Wort "Philosopher’s" durch "Sorcerer’s" zu ersetzen. Andere Formulierungen, die für die US-Ausgabe des Buches vom britischen ins amerikanische Englisch übertragen worden waren, wurden im Film beibehalten. Üblicherweise werden solche Änderungen heute durch nachträgliche Synchronisation vorgenommen.
Wegen verschiedener Verzögerungen musste der Drehzeitraum mehrfach verlängert werden und endete schließlich nach 169 Drehtagen im April 2001. Im Juli wurden einige Nacharbeiten erledigt.
Zur Kostümbildnerin wurde Judianna Makovsky bestimmt, die kurz zuvor für ihre Arbeiten am Film Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein für einen Oscar nominiert gewesen war. Sie entwarf die Trikots der Quidditch-Spieler zunächst anhand der Vorlage des Covers der US-amerikanischen Ausgabe des Romans vom Verlag Scholastic, die Harry in einem modernen Rugbytrikot, Jeans und einem roten Umhang zeigt. Die Ausfertigung war jedoch zu unordentlich und zu wenig elegant, daher verpasste sie den Spielern zu den Umhängen adrette Pullover und Krawatten, sportliche Reithosen und Armschützer.
Verantwortlich für die Maske war Clare Le Vesconte. Früh musste geklärt werden, wo genau auf Daniel Radcliffes Stirn Harry Potters äußerliches Markenzeichen, die blitzförmige Narbe, platziert werden sollte. Buchcover waren als Vorlage in dieser Frage wenig hilfreich, weil die verschiedenen internationalen Ausgaben die Narbe an unterschiedlichen Stellen zeigten. Daher suchte Regisseur Columbus direkt bei Rowling Rat: Er malte ein Gesicht mit einem Zauberhut und bat sie, die Narbe einzuzeichnen. Sie bezeichnete die Narbe als “razor sharp” (deutsch: „rasiermesserscharf“) und zeichnete sie nach unten gerichtet auf der rechten Seite der Stirn ein.
Das Szenenbild wurde vom britischen Oscar-Preisträger Stuart Craig entworfen. Er fertigte verschiedene Filmsets in den Leavesden Film Studios an, darunter der große Saal von Hogwarts. Da die Geschichte von Hogwarts bis ins Mittelalter zurückreicht, ließ er sich hierfür von den größten englischen Kathedralen dieser Zeit inspirieren, aber auch vom College Christ Church. Die Architektur sollte realistisch sein, aber "übertrieben, so gut wir es konnten, überdimensional ausgedehnt bis ins Unlogische, soweit es uns irgendwie machbar war", so Craig. Für die Winkelgasse sollte aus Kostengründen ursprünglich ein realer Drehort gefunden werden, aber keiner genügte den hohen Anforderungen: Der erste Einblick in die Welt der Zauberer sollte Harry und die Zuschauer optisch überfordern. Letztlich baute Craig in den Leavesden Film Studios eine Pflastersteinstraße, die er mit Gebäuden im Tudorstil, in Georgianischer Architektur und im Queen Anne Style säumte - ein Stil-Mix, der nirgendwo in einem echten Straßenzug zu finden war.
Um Zauberei, Fantasiegeschöpfe, Flugszenen und dergleichen auf die Leinwand zu bringen, plante Chris Columbus eine Kombination aus Spezialeffekten und computer-generierten Bildern. Für verschiedene der fantastischen Figuren und Kreaturen, etwa den dreiköpfigen Hund, sollte das Animatronic-Verfahren zum Einsatz kommen. Puppen, Filmprothesen und Make-up-Effekte für die unwirklichen Lebewesen steuerten die britischen Effektkünstler Nick Dudman und John Coppinger bei, unterstützt vom Creature Shop des US-amerikanischen Puppenschöpfers Jim Henson. Weil der Regisseur und die Produzenten großen Wert darauf legten, optisch den Vorgaben des Buches möglichst nahezukommen, mussten Figuren oft in mehr als einer Ausführung entworfen oder nachträglich geändert werden. Laut Coppinger bestand eine besondere Herausforderung darin, Fabelwesen, die nicht nur in den Harry-Potter-Romanen auftauchen - beispielsweise Einhörner -, so zu gestalten, dass sie nicht durch ein "neues" oder "exotisches" Äußeres, sondern durch möglichst großen Realismus überzeugten. Einige Szenen wurden mithilfe von Modellbauten realisiert, etwa wenn Eulen über Hausdächer fliegen oder manche der Außenansichten von Hogwarts.
Die Spezialeffekte wurden im Rahmen der Postproduktion durch eine Vielzahl computergenerierter visueller Effekte abgerundet. Beispielsweise entstanden ein etwa vier Meter großer Troll und ein Baby-Drache als Computeranimationen. Die sich bewegenden Treppen von Hogwarts wurden teilweise im Studio gebaut und später digital nachbearbeitet. Radcliffe, dessen Augen blau sind und nicht grün wie die von Harry Potter, musste beim Dreh anfangs farbige Kontaktlinsen tragen. Da sich diese als sehr störend erwiesen, wurde seine Augenfarbe nachträglich am Computer vereinheitlicht. Im Film ist Harry letztlich mit blauen Augen zu sehen. Auch die Bluescreen-Technik spielt eine erhebliche Rolle im Stein der Weisen. Insgesamt verfügt der Film über rund 500 bis 600 solcher Effekte, die von unterschiedlichen Spezialunternehmen beigesteuert wurden: Industrial Light & Magic modellierte das Gesicht Lord Voldemorts, für das kein eigener Schauspieler angeheuert wurde; stattdessen stand der Quirrell-Darsteller Ian Hart Pate für das CGI-Modell des Gesichts. Rhythm & Hues animierte den Baby-Drachen, Sony Pictures Imageworks produzierte die effektlastigen Quidditch-Szenen, die als die komplexeste tricktechnische Arbeit des Films gelten. Insgesamt führt der Abspann des Films neun Filmtrick-Unternehmen auf, für deren Koordination Robert Legato zuständig war. Für die Tricks soll die Hälfte des Budgets ausgegeben worden sein.
Für den Schnitt zeichnete der australische Filmeditor Richard Francis-Bruce verantwortlich. Regisseur Columbus wusste, dass der Film ohne größere Auslassungen sehr lang werden würde. Er wollte sie dennoch nach Möglichkeit vermeiden, um die Fans nicht zu enttäuschen. Sein Argument war ein Vergleich mit dem vierten Buch der Reihe, dem im Juli 2000 erschienenen Harry Potter und der Feuerkelch: "Kinder lesen ein 700 Seiten dickes Buch. Dann können sie auch während eines zweieinhalbstündigen Films still sitzen." Dennoch wurden einige Szenen im Endschnitt entfernt, darunter die Auftritte des Poltergeists Peeves und die letzte Hürde auf dem Weg zum Stein der Weisen, ein Gift-Rätsel des Zaubertränke-Lehrers Snape, das Hermine löst. Der Film kommt letztlich in der Kinofassung auf 152 Minuten, in der Langfassung auf 159 Minuten.
Für die Musik wurde einer der bekanntesten Filmkomponisten Hollywoods engagiert, John Williams, mit dem Columbus bereits bei den Filmen Kevin - Allein zu Haus und Seite an Seite zusammengearbeitet hatte. Zur Vorbereitung las Williams die Romanvorlage. Dies hatte er in anderen Fällen bis dahin nicht getan, um wie die Mehrheit des Kinopublikums unvoreingenommen zu sein. Er komponierte die einzelnen Musikstücke in Tanglewood und in seiner Wohnung in Los Angeles. Dabei ließ er sich von klassischen Komponisten inspirieren. Deutlich sind die Anlehnungen an Tschaikowski, etwa aus den Balletten Der Nussknacker oder Schwanensee. Gleichzeitig stand für Williams an vorderster Stelle, dass er Musik für Kinder komponierte, also für ein Publikum mit weniger hoch entwickelten Hörgewohnheiten. Hedwig’s Theme, das er für die Eule Hedwig entworfen hatte, entwickelte er fort zu einem musikalischen Leitmotiv des Films, denn "jeder schien es zu mögen" Es wurde im ersten Trailer für den Film eingesetzt und am 31. Juli 2001 auf einem Konzert im Rahmen des Tanglewood-Sommerfestivals vorgeführt. In beiden Fällen waren die Reaktionen ausnehmend positiv. Die Aufnahmen für den Film entstanden in den Londoner Studios Air Lyndhurst und Abbey Road. Williams konnte dafür nicht wie geplant das London Symphony Orchestra einsetzen und griff auf andere Londoner Musiker zurück, darunter der Chor von London Voices.
Unterschiede zwischen film und Buch
Im Film treten verschiedene Nebencharaktere nicht auf, darunter der Lehrer für Geschichte der Magie Professor Binns, der Poltergeist Peeves, ein Freund von Dudley Dursley namens Piers Polkiss und Mrs. Figg, eine Nachbarin der Dursleys (Mrs. Figg hat allerdings in der Verfilmung von Harry Potter und der Orden des Phönix ihren ersten Auftritt in der Filmreihe, da ihre literarische Bedeutung zu Drehbeginn des ersten Films noch nicht abzusehen war. Ihre Hintergrundgeschichte aus den Büchern wird daher nicht berücksichtigt.)
Der Film beginnt mit der Szene, in der Harry zu seinen Pflegeeltern gegeben wird, und überspringt damit fast das gesamte erste Kapitel des Romans. Gekürzt wurden die Versuche der Dursleys, vor den massenhaft ankommenden Briefen zu fliehen. Andere Szenen wurden ganz weggelassen, darunter Harrys erste Begegnung mit Draco Malfoy in der Winkelgasse, die zweite im Hogwarts-Express - im Film treffen sie erstmals in Hogwarts aufeinander - sowie das erste Duell der beiden Widersacher, das Lied des Sprechenden Huts, das Quidditch-Spiel gegen Hufflepuff sowie Snapes Rätsel und Quirrels inzwischen außer Gefecht gesetzter Troll auf dem Weg zum Stein der Weisen. Auch erfährt Harry am Ende nicht, warum Professor Snape ihn hasst und dass Dumbledore ihm den Tarnumhang gegeben hat.
Andere Szenen wurden grundlegend geändert. Beispielsweise müssen Harry, Hermine und Neville mitsamt Malfoy in der Buchfassung Strafdienst verrichten, weil sie vom Hausmeister Filch bzw. Professor McGonagall erwischt werden, als sie nachts durch Hogwarts schleichen. In der Filmversion sind es Harry, Hermine und Ron, die mit Malfoy die Strafe verrichten müssen, weil Malfoy verpetzt, dass sie sich nachts zu Hagrids Hütte geschlichen hatten. Außerdem helfen die Freunde im Buch Hagrid, den Drachen Norbert zu Rons Bruder zu schaffen, indem sie ihn nachts auf den Astronomieturm bringen, wo er abgeholt wird (hierbei werden sie von Filch erwischt). Stattdessen erwähnt Hagrid im Film, der Drache sei von Dumbledore nach Rumänien geschickt worden. Im Buch bekommt Harry im Krankenbett nach seiner Konfrontation mit Voldemort von Hagrid ein Album mit Fotos von seinen Eltern geschenkt. Der Film verlegt diese Szene ans Ende der Geschichte, zum Abschied auf dem Bahnhof. Das Fotoalbum kann so auch gleich die Brücke zum zweiten Film bilden, wo Harry es auf seinem Zimmer eingehend betrachtet.
Schließlich wurde eine Reihe kleinerer Details modifiziert: Die Schlange im Zoo ist im Buch eine Boa constrictor aus Brasilien, im Film ein Python aus Myanmar. Während Dudley und Petunia Dursley im Buch als blond beschrieben werden, sind sie im Film brünett. Auch die Haarfarbe des Zentaurs Firenze wurde von hellblond zu dunkel verändert. Der Film verlagert das Quidditch-Spielfeld von einem klassischen Stadion auf eine offene Fläche, die von Türmen umgeben ist.
Auf der inhaltlichen Ebene lösen die einzelnen Abweichungen von der Vorlage unterschiedliche Umdeutungen aus. Zwei wesentliche Punkte lassen sich identifizieren als die Verkürzung und Vereinfachung des Erzählten zum einen, zum anderen die schwächere Gewichtung der düsteren Handlungsteile und damit eine Verschiebung des Gesamteindrucks hin zum Freundlichen und Harmlosen.
Der erste Punkt trägt in erster Linie einer Notwendigkeit des Medienwechsels Rechnung, indem er für Raffung und Zeitersparnis sorgt. Kürzungen wurden schon bei der Abfassung des Drehbuchs vorgenommen. Zum Beispiel schlug Kloves Rowling vor, zu ändern, wie der Drache verschwindet. Die Autorin gab an, beim Schreiben der Buchfassung dieser Szene selbst Schwierigkeiten gehabt zu haben, sodass diese Änderung für sie am leichtesten zu akzeptieren war. Dagegen wurden die Auftritte von Peeves und Snapes Rätsel erst im Schnitt entfernt, weil der Film ansonsten zu lang geworden wäre. Die verknappte Darstellung des Films lässt wenig Raum, Entwicklungen der späteren Teile der Harry-Potter-Reihe vorzubereiten. Zum Beispiel erfährt man aufgrund der Verlagerung des ersten Treffens von Harry und Malfoy wenig über Rons Hausratte, der im weiteren Verlauf eine größere Bedeutung zukommt.
Der zweite Punkt, die unbekümmertere Grundstimmung, wird teilweise durch weitere Auslassungen erreicht, teilweise, indem den negativen Handlungsphasen ein geringerer Anteil am Gesamtwerk eingeräumt wird. So zeigt der Film verschiedene Szenen nicht, in denen sich Harry und seine Freunde aggressiv verhalten und Regeln brechen: Im Buch ist Harry entschlossen, ein Zauberduell mit Draco Malfoy auszutragen, was die Feindseligkeit offenbart, die er für seinen Gegenspieler empfindet; um zu dem Duell zu gelangen, schleichen die Freunde nachts unter Missachtung ausdrücklicher Verbote und Warnungen durch Hogwarts. Während des zweiten Quidditch-Spiels, das im Film gar nicht auftaucht, kommt es zu einer Prügelei zwischen Ron und Malfoy, der sich auch Neville, Crabbe und Goyle anschließen. Auch die Rettungsaktion für den Drachen Norbert, die im Buch ein ganzes Kapitel einnimmt, zeigt, dass die Freunde bereit sind, aus Solidarität zu Hagrid Regelbruch und Gefahren hinzunehmen. Mit dem Aussparen dieser Handlungselemente werden die kämpferischen und eigenwilligen Seiten der Figur unterschlagen, und der Film-Harry wirkt braver und weniger emotional als sein vergleichsweise freches und draufgängerisches Roman-Pendant. Darüber hinaus nimmt beispielsweise die Handlungsphase, in der die steigende Bedrohung Harrys durch Voldemort vermittelt wird, anteilig weniger Raum am Gesamtwerk ein, nämlich rund 9 Prozent der Filmminuten gegenüber rund 15 Prozent der Buchseiten. Im Gegenzug werden die actionreichen und positiv besetzten Handlungsteile quantitativ aufgewertet.
In der Vorweihnachtszeit 2000 wurden erste Filmplakate aufgehängt. Der erste englischsprachige Trailer wurde am 1. März 2001 per Satellitenfernsehen veröffentlicht. Am Tag darauf war er erstmals in den Kinos vor dem Film Spot zu sehen. Parallel dazu wurde eine internetbasierte Guerilla-Marketing-Kampagne mit dem Trailer gestartet. Die Welturaufführung des Films fand am 4. November 2001 in einem als Hogwarts umgestalteten Kino am Londoner Leicester Square vor geladenen Gästen statt. Am 16. November lief der Film in den regulären Kinos in Großbritannien und den USA an, sechs Tage später – mit einer Mitternachtspremiere – auch in Deutschland.
In den USA wurde der Film unter dem abweichenden Titel Harry Potter and the Sorcerer’s Stone veröffentlicht, unter dem dort auch der Roman erschienen war. Der Verlag Scholastic hatte den Titel des Buches geändert, um Assoziationen zur Philosophie durch die Vokabel "Philosopher" zu vermeiden. Stattdessen sollte mit "Sorcerer" deutlich auf das Thema Magie hingewiesen werden. Die Entscheidung wurde kritisiert, weil mit dem "Philosopher’s Stone" der Bezug zur Alchemie verloren ging.
Insgesamt wurde der Film in 43 Sprachen übersetzt und spielte auf mehr als 10.000 Kinoleinwänden.
In Deutschland und in Österreich wurde der Film jeweils ab sechs Jahren freigegeben. In Großbritannien und in den USA erhielt er jeweils die Altersfreigabe PG, die empfiehlt, Kinder sollten den Film in Begleitung ihrer Eltern sehen. Höhere Altersgrenzen setzten beispielsweise Dänemark und Schweden fest, wo der Kinobesuch erst ab dem Alter von elf Jahren gestattet wurde.
In Deutschland löste die Freigabe eine öffentliche Kontroverse aus, in der sich unter anderem Politiker, Kirchenvertreter, Eltern und Angehörige der Presse zu Wort meldeten. Als strittigsten Aspekt der Debatte identifizierte die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die für die Altersfreigaben in Deutschland zuständig ist, die Frage, "inwieweit die inhaltliche Ausrichtung des Zauberns bzw. der schwarzen Magie Kinder ab 6 Jahren ängstigen und desorientieren könne." Der Bundestagsabgeordnete Benno Zierer (CSU) warnte vor der Wirkung des Films auf kleine Kinder: "Für Sechsjährige ist so viel Okkultismus gefährlich. Sie sind religiös nicht gefestigt und glauben alles, was sie sehen." Er schlug vor, "den Film in Deutschland nicht zu zeigen, bis wir wissen, welche Auswirkungen er in anderen Ländern hat," und forderte den Kulturstaatsminister auf einzuschreiten. Die Abgeordnete Ingrid Fischbach (CDU) versuchte, eine Entscheidung durch die Kinderkommission des Deutschen Bundestages zu erwirken. Beide Gremien sahen jedoch keinen Handlungsbedarf. Auch nach der Einschätzung von Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland war der Film für Kinder geeignet. Eine okkulte Bedrohung schlossen sie aus. Eltern, die sich in Briefen an die FSK wandten, zeigten gemischte Reaktionen. Während die einen größte Bedenken für Kinder unter zwölf Jahren anmeldeten, kündigten andere an, den Film auch mit ihrem vierjährigen Kind anzusehen. Wegen des hohen Tempos und einzelner gruseliger Szenen empfahlen verschiedene Zeitungsrezensenten dagegen, Kindern erst ab einem Alter von acht oder neun Jahren den Kinobesuch zu erlauben. Der katholische film-dienst hält den Film für geeignet für Kinder ab zehn Jahren.
Bereits nach der Veröffentlichung der Romane war vor allem in den USA ein Disput um die Gefährdung von Kindern durch die Harry-Potter-Geschichten ausgebrochen. Vertreter christlicher Kirchen hatten vor einer "Verleitung zum Okkultismus" und der "Verherrlichung des Satanismus" gewarnt und erreicht, dass die Romane aus verschiedenen Bibliotheken entfernt wurden. Vielerorts wurden ähnliche Kontroversen geführt, beispielsweise in Australien, Großbritannien, Italien und Österreich.
Die Produktionskosten des Films werden auf 125 Millionen US-Dollar geschätzt, andere Quellen beziffern sie mit 130 oder 140 Millionen US-Dollar. Weitere 40 bis 50 Millionen US-Dollar sollen ausgegeben worden sein, um den Film zu bewerben. Der Kinostart von Harry Potter und der Stein der Weisen war äußerst erfolgreich. Der Film stellte weltweit etliche Rekorde an den Kinokassen auf. Am ersten Wochenende waren Einspielergebnisse von 90,3 Millionen US-Dollar in den USA und Kanada, und 16,3 Millionen £ in Großbritannien ebenso unerreichte Spitzenwerte wie Besucherzahlen von über 2.590.000 in Deutschland, mehr als 220.000 in Österreich und rund 136.000 in der deutschsprachigen Schweiz. Für über 10 Millionen verkaufte Kinokarten in Deutschland in 100 Tagen wurde der Film außerdem mit dem Bogey in Titan geehrt, für über 12 Millionen Zuschauer bekam er die Goldene Leinwand mit drei Sternen. Insgesamt sahen den Film mehr als 58,5 Millionen Menschen in den USA im Kino, über 17,5 Millionen in Großbritannien, über 12,5 Millionen in Deutschland und jeweils rund 1 Million in Österreich und der Schweiz. Er spielte in den USA und Kanada über 317 Millionen US-Dollar, in Großbritannien über 66 Mio. £ und weltweit mehr als 974 Millionen US-Dollar ein. Größter Markt nach Nordamerika war Japan mit umgerechnet rund 153 Millionen US-Dollar. Damit war er weltweit die erfolgreichste Kinoproduktion des Jahres 2001. In deutschen Kinos war er der meistgesehene Film des Jahrzehnts und steht aktuell an Platz 7 der meistgesehenen Filmen nach Zuschauerzahlen (Stand: März 2024). Er belegt Platz 56 (Stand: 9. August 2026) in der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Die Einnahmen aus dem DVD-Vertrieb und dem Verkauf der Fernsehrechte werden auf jeweils 600 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Verkauf von Merchandising-Lizenzen brachte rund 150 Millionen US-Dollar von Coca-Cola ein, weitere 50 Millionen US-Dollar vom Spielwarenhersteller Mattel. Zu den vielen anderen Lizenznehmern zählen Lego und Hasbro; in der Summe übersteigen die Einnahmen aus dem Lizenzverkauf 300 Millionen US-Dollar.
Der Film war für eine Vielzahl bedeutender Filmpreise nominiert und hat einige Auszeichnungen erhalten.
Bei der Oscarverleihung 2002 war der Film in drei Kategorien vorgeschlagen: Stuart Craig und Stephenie McMillan standen für das beste Szenenbild zur Wahl, Judianna Makovsky für das beste Kostümdesign und Altmeister John Williams für die beste Filmmusik. Bei der Vergabe der Preise gingen die Nominierten in allen drei Kategorien leer aus.
Ebenfalls nicht zur Auszeichnung kam es bei den Grammy Awards 2003, wo Williams’ Filmmusik als bester Soundtrack und Hedwig’s Theme als bestes Instrumentalstück vorgeschlagen waren.
Sieben Nominierungen erhielt der Film für den British Academy Film Award 2001: als bester britischer Film, Robbie Coltrane als bester Nebendarsteller, für die besten visuellen Effekte, die besten Kostüme, die beste Maske, das beste Szenenbild sowie den besten Ton. Darüber hinaus war die Romanverfilmung im Jahr darauf für den British Academy Children’s Awards, einen Preis, den die BAFTA an Angebote für Kinder vergibt, in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert. Auch hier konnte Harry Potter keine der Nominierungen in eine Auszeichnung umsetzen.
Die Broadcast Film Critics Association prämierte Harry Potter 2001 als besten Familienfilm mit dem Critics’ Choice Movie Award; in der gleichen Kategorie zeichneten ihn die Las Vegas Film Critics Society und die Phoenix Film Critics Society aus.
Als Gesamtwerk war er außerdem für einen Amanda,einen Hugo Award, einen Satellite Award und für einen Teen Choice Award nominiert, ohne eine Auszeichnung zu erhalten.
Nach zwei erfolglosen Nominierungen für Empire Awards 2002 - als bester Film und für das Trio Radcliffe/Grint/Watson als beste Newcomer - wurde die damals vierteilige Harry-Potter-Filmreihe 2006 mit dem Sonderpreis Outstanding Contribution to British Cinema Award geehrt.
Von insgesamt neun Nominierungen bei den Saturn Awards 2001 konnte der Film nur die Kategorie Beste Kostüme für sich entscheiden. Kostümbildnerin Judianna Makovsky erhielt außerdem eine Auszeichnung der Costume Designers Guild. Das Szenenbild wurde mit einem Evening Standard British Film Award honoriert, die Filmmusik mit einem BMI Award.
Die Casting Society of America vergab einen Artios Award für die Schauspielerauswahl.
In insgesamt fünf Kategorien war der Film für Satellite Awards nominiert, doch nur Rupert Grint nahm eine Auszeichnung mit nach Hause: als bestes Neu-Talent. Er erhielt darüber hinaus einen Young Artist Award in der Kategorie Most Promising Young Newcomer; seine Kollegin Emma Watson teilte sich den Preis in der Kategorie Best Performance in a Feature Film - Leading Young Actress mit Scarlett Johansson; drei weitere Nominierungen hatten keine Auszeichnung zur Folge. Daniel Radcliffe war als bester Newcomer bei den MTV Movie Awards 2002 nominiert, konnte sich aber nicht gegen Orlando Bloom durchsetzen.
Die Verfilmung von Harry Potter und der Stein der Weisen setzte den Startpunkt zu einer achtteiligen Filmreihe. Nach dem ersten wurden auch die folgenden sechs Harry-Potter-Romane verfilmt; der letzte Band, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, wurde in zwei abendfüllende Filme geteilt, von denen der zweite im Juli 2011 erschienen ist. Mit einem Gesamt-Einspielergebnis von rund 7,7 Milliarden US-Dollar weltweit galten die Harry-Potter-Filme einige Jahre als erfolgreichste Filmreihe überhaupt. |