In einer mexikanischen Kleinstadt taucht ein Gitarrist auf, der einen Gitarrenkoffer voller Schusswaffen bei sich trägt. Er gibt an, auf der Suche nach „Bucho“ zu sein, dem Boss eines Drogenkartells. Moco, einer von Buchos Leuten, hat einst die Geliebte des Gitarristen ermordet und ihm in die linke Hand geschossen. Seine Suche führt ihn in eine heruntergekommene Bar, wo es zu einer Schießerei kommt, bei der er angeschossen wird. Als ein Handlanger von Bucho ihn auf der Straße hinterrücks erschießen will, rettet ihm Carolina, die Besitzerin einer Buchhandlung, das Leben.
Carolina nimmt den Verletzten bei sich auf und versorgt seine Schusswunde. Beide beginnen eine leidenschaftliche Beziehung. Da Carolinas Buchhandlung in einer Stadt, in der niemand liest, nicht gut läuft, war sie gezwungen, sich auch mit Bucho einzulassen, der ihren Laden als Tarnung für seine Drogengeschäfte nutzt.
Als Bucho herausfindet, dass sich der Gitarrist in Carolinas Buchhandlung aufhält, schickt er seine Schergen dorthin, um ihn und Carolina zu töten. Die Bande zündet den Laden an, und es kommt zu einer Schießerei. Der Gitarrist und Carolina können über das Dach fliehen, und nun hat er seinerseits die Möglichkeit, Bucho zu erschießen. Allerdings kommt es dazu nicht, weil er erkannt hat, dass Bucho sein älterer Bruder ist. Diese Tatsache bleibt jedoch bis zur vorletzten Szene für Carolina und den Betrachter unbekannt.
Der Gitarrist bestellt daraufhin zwei seiner Freunde zu sich, um weiter gegen Buchos Männer zu kämpfen. Bei der Schießerei sterben seine Freunde, und ein Junge wird verletzt. Als der Gitarrist und Carolina Buchos Anwesen betreten, werden sie dort bereits erwartet. Bei der Unterhaltung stellt sich heraus, dass Bucho in Wahrheit Cesar heißt und der Bruder des Gitarristen ist, der Juan heißt und von Cesar „Manito“ genannt wird. Als Bucho droht, Carolina zu töten, erschießt der Gitarrist Bucho und seine Leibwächter.
In der Schlussszene verlassen Carolina und der Gitarrist mit dem Gitarrenkoffer die Stadt.
Rodriguez’ Freund, der Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino, hat einen Auftritt, ebenso Carlos Gallardo, der im Vorgängerfilm El Mariachi die Hauptrolle hatte.
Carolina zieht in einer Szene denselben Revolver aus dem Koffer, den "Sex Machine" in Rodriguez’ Film From Dusk Till Dawn (1996) in seinem Schritt befestigt hat.
Desperado feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes 1995. Der Film entwickelte sich zu einem Erfolg an den Kinokassen. Sein geschätztes Budget von 7 Mio. US-Dollar spielte er bereits am US-Eröffnungswochenende wieder ein und erzielte allein in Nordamerika insgesamt rund 25 Mio. US-Dollar.
Der Film wurde 1995 beim Stockholm International Film Festival für den Bronshästen als bester Film nominiert.
Salma Hayek wurde 1996 für einen Saturn Award als beste Nebendarstellerin nominiert.
Die Kussszene von Salma Hayek und Antonio Banderas wurde bei den MTV Movie Awards 1996 in der Kategorie bester Filmkuss nominiert. |