Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein. Alle Passagiere außer einem, der im Sterben liegt, sind tot. Der Zug hat neben den Passagieren noch 300.000 Dollar in Goldmünzen transportiert, die offensichtlich von jemandem geraubt worden sind. Durch die Aussage des einen Passagiers, der letztendlich ebenfalls verstirbt, kann Versicherungsdetektiv Hutch Bessy den Tathergang rekonstruieren. Für die Aufklärung benötigt er aber die Hilfe seines alten Freundes und Glücksspielers Cat Stevens. Hutch erklärt Cat, dass der Überfall sehr professionell stattfand und der Einzige, der zu so etwas fähig sei, ein Verbrecher namens Bill San Antonio sei. Cat glaubt Hutch zunächst kein Wort, da er San Antonio vor geraumer Zeit in einem Duell erschossen zu haben meint, lässt aber in der Nacht einige Ereignisse von damals Revue passieren und kommt zum Schluss, dass dieser seinen Tod vielleicht nur vorgetäuscht hat. Am nächsten Tag bricht Cat allein auf und befragt verschiedene Zeugen von damals. Der Verdacht des vorgetäuschten Todes erhärtet sich, weswegen Cat sich auf den Weg zu San Antonios früherem Lager macht. Dort tappt er zwar in eine Falle, wird aber von Hutch gerettet. Die beiden finden das gestohlene Gold in einer Holzkiste, die sie vor San Antonios Verbrecherbande vorerst in den Bergen verstecken. An einem strömungsreichen Fluss werden sie aber von der Bande gefasst und zurück in das Lager gebracht, wo San Antonio sie bereits erwartet. Es stellt sich heraus, dass San Antonio damals seinen Tod mit Hilfe eines Verbündeten vorgetäuscht hat, der dafür sorgte, dass Cat beim Duell eine Waffe mit Platzpatronen bekam, um dann mit Erfolg das Geld seiner Bande während seiner „Beerdigung“ zu stehlen und es Cat in die Schuhe zu schieben, damit sie ihn deswegen aus Rache verfolgt und versucht umzubringen in der Hoffnung, das gestohlene Geld so wiederzuerlangen, weswegen Cat sie alle nach und nach in den darauffolgenden zehn Monaten in Notwehr umbringen musste, so wie San Antonio es auch voraussehen konnte. Es stellt sich auch heraus, dass er das auch tat, um so sein Leben als Verbrecher fortführen zu können, da er damals auch in ernsthafter Gefahr geraten war, vom Gesetz wegen seiner bis dahin begangener Verbrechen erwischt zu werden. Um den Standort seiner Beute zu erfahren, lässt San Antonio dann die beiden erfolglos foltern. Bud – einer von San Antonios Leuten und damaliger Verbündeter bei der Täuschung, der aber auch als der Dümmste gilt – lässt sich von Cat dazu verleiten, ihm zur Flucht zu verhelfen als Gegenleistung für die Beute. Er bezahlt dafür mit seinem Leben. In der Zwischenzeit schafft es Hutch, sich aus eigener Kraft zu befreien und seine Bewacher zu töten. Wieder in Freiheit fordert Cat San Antonio zum Duell heraus mit den Goldmünzen als Einsatz. Im Gegensatz zum letzten Mal, als sie sich in einer Holzhütte duellierten, in der der vermeintliche Leichnam San Antonios verbrennen sollte, hat Cat eine Schlucht ausgesucht und eine Zündschnur zu Dynamitfässern angezündet, um den Verlierer unter den Felsmassen zu begraben. Gerade als sie anfangen wollen, kommt Hutch dazwischen, wird aber von San Antonio schwer verwundet, der aber dann von Cat abgehalten wird, ihn weiter anzugreifen. Im darauffolgenden Duell ist Cat der Schnellere und, aus Rache für seine Verbrechen ihm gegenüber, zerschießt er San Antonios Arme und Beine, sodass er nur noch auf dem Bauch kriechen kann. Während Cat Hutch weit genug weg von den Dynamitfässern trägt, versucht San Antonio vergeblich, die Zündschnur zu unterbrechen, und stirbt durch die Explosion. Am Ende sieht man Cat und Hutch in einer Kutsche mit den gestohlenen Goldmünzen.
Gott vergibt - Django nie! ist, von Hannibal mal abgesehen, der erste gemeinsame Film des Duos Bud Spencer und Terence Hill. Beide Darsteller mussten für diesen Film ihre bürgerlichen Namen ablegen und sich amerikanisch klingende Künstlernamen zulegen. Aus Mario Girotti wurde Terence Hill, aus Carlo Pedersoli wurde Bud Spencer und eines der erfolgreichsten Duos der Filmgeschichte wurde geboren. Dabei entstand diese erste Zusammenarbeit eher zufällig. Bud Spencer war zuerst nämlich wenig begeistert von dem Angebot des Regisseurs Giuseppe Colizzi eine der Hauptrollen in dessen Film zu spielen. Colizzi benötigte für den Film aber einen hünenhaften, aber dennoch athletischen Darsteller und hatte Schwierigkeiten eine Alternative zu Bud Spencer zu finden. So blieb Colizzi hartnäckig und überzeugte erst Bud und dann auch seine Produzenten, Buds hohe Gehaltsvorstellungen zu erfüllen. Die Rolle des Cat Stevens wollte Colizzi ursprünglich mit Peter Martell besetzen. Erst als dieser sich zu Beginn der Dreharbeiten den Fuß brach, wurde Terence Hill, der gerade die Dreharbeiten zu Blaue Bohnen für ein Halleluja beendet hatte, als Ersatz verpflichtet.
In Anlehnung an Sergio Leones Erfolgsfilm Il buono, il brutto, il cattivo (dt: Zwei glorreiche Halunken, I 1966) sollte dieser Film ursprünglich erst Il cane, il gatto, il volpe (deutsch: Der Hund, die Katze, der Fuchs) heißen. Erst kurz vor der Kinopremiere wurde der Titel in Dio perdona ... io no (deutsch: Gott vergibt ... ich nicht) umbenannt.
In Deutschland hatte der Film im Januar 1969 unter dem Titel Gott vergibt - Django nie! Premiere. Der Film ist zwar kein Django-Film, aber dennoch sollte der Titel einen Bezug zu der erfolgreichen Filmreihe herstellen. Dazu passt auch, dass Terence Hills Charakter in der deutschen Originalsynchronisation Django heißt, während Bud Spencers Charakter den Namen Dan verpasst bekam. Im Original heißen die beiden Charaktere Cat Stevens und Hutch Bessy. Die Synchronisation für den Adria Filmverleih übernahm Horst Sommer. Es war bereits seine 50. Synchronarbeit für den Filmverleih.
Der Film wurde in den Jahren 1971 und 1973 nochmals in den deutschen Kinos gezeigt. Für diese Wiederaufführungen erhielt er den auch heute noch üblichen Titel Gott vergibt - wir beide nie!.
Eine weitere Wiederaufführung erlebte der Film im Jahr 1981. Für diese Aufführung wurde der Film für eine niedrigere Altersfreigabe gekürzt und neu synchronisiert. Mit dieser neuen Synchronisation wollte man dem Film mehr Witz verleihen. Die Comedy-Fassung erhielt den Titel Zwei vom Affen gebissen und wurde unter diesen Titel auch auf Video und DVD veröffentlicht.
Die ursprüngliche deutsche Kinofassung hat eine Länge von knapp 100 Minuten und ist damit gegenüber der italienischen Originalfassung um ca. 13 Minuten gekürzt. Die zweite deutsche Kinofassung ist sogar nochmals kürzer. Sie läuft nur knapp 88 Minuten und ist somit sogar ganze 25 Minuten kürzer als das Original. Mittlerweile ist in Deutschland aber auch die ungekürzte Fassung veröffentlicht worden. Die nicht synchronisierten Szenen wurden hier im Originalton mit Untertiteln eingefügt. |