Slim, der von allen nur Krokodil genannt wird, kehrt nach langer Abwesenheit in sein Heimatdorf in Afrika zurück. Dort angekommen schießt er erstmal den Reifen seines Vetters Tom kaputt, der mit seinem Jeep gerade eine Großwildjagd veranstaltet. Tom, das Nilpferd, ist natürlich stinksauer auf Slim, aber nachdem Slim den Schaden umgehend bezahlt, ist der Streit begraben und beide beschließen Partner zu werden. Da Tom denkt Slim wäre inzwischen zu Geld gekommen, kauft er auf Kredit einen neuen Bus für seine Safaris. Als sich dann aufklärt, dass Slim gar kein Geld hat, müssen andere Methoden zur Geldbeschaffung her. Dabei geraten die Beiden immer wieder mit den Leuten von Mr. Ormond, einem skrupellosen Geschäftmann, der Tiere jagt um sie in fremde Länder zu verkaufen und zudem die Eingeborenen von ihrem Land vertreiben will, aneinander. Als Mr. Ormond der Widerstand der beiden Vettern zuviel wird, lädt er sie zu einem herzhaften Essen ein und versucht sie zu bestechen. Das Krokodil und sein Nilpferd gehen darauf natürlich nicht ein. Mr. Ormond versucht daraufhin zunächst die beiden umzubringen und nachdem dies fehlschlägt sie mit einem fingierten Gerichtsprozess ins Gefängnis zu stecken. Slim kann jedoch fliehen und wenig später seinen Vetter mit einem Bulldozer ebenfalls befreien. Gemeinsam machen sie sich nun auf, um die von Ormond gefangenen Tiere zu befreien und deren Transport ins kalte Kanada zu verhindern. Auf dem von Mr. Ormond zum Abtransport gecharterten Schiff kommt es schließlich zum großen Showdown.
"Das Krokodil und sein Nilpferd" sollte eigentlich die fünfte Regiearbeit von Giuseppe Colizzi bei einem Spencer/Hill-Film werden, doch leider verstarb Colizzi kurz vor dem Drehstart. Auf dem Regiestuhl nahm stattdessen Italo Zingarelli Platz, der Bud Spencer und Terence Hill schon durch seine Arbeit als Produzent von Die fünf Gefürchteten, Die rechte und die linke Hand des Teufels, Vier Fäuste für ein Halleluja und Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle kannte.
Da alle Szenen des Filmes in Südafrika gedreht wurden, sind in diesem Film keine der üblichen Stuntman und Nebendarsteller mit an Bord. Die einzige Ausnahme bildet Marcello Verziera, der im Film auch nur ganz kurz zu sehen ist, aber hinter den Kulissen eine beratende Funktion einnahm. Stattdessen sind dieses Mal gleich drei Boxer, bzw. Wrestler mit dabei. Der allseits bekannte Joe Bugner, der hier auf unnachahmliche Weise den Oberbösewicht Mr. Ormond spielt, hat als seine Schergen Schwergewichtsboxer Mike Schutte und Profi-Wrestler Malcolm "King Kong" Kirk an seiner Seite.
Auch in "Das Krokodil und sein Nilpferd" bekommt Terence Hill wieder die Gelegenheit seine gefürchteten Kartentricks vorzuführen. Wie auch schon bei all seinen ähnlichen Szenen in den vorangegangenen Filmen, wurden Hills Hände auch hier wieder vom Kartenkünstler Tony Binarelli gedoubelt. Binarelli selbst hat dieses Mal aber sogar einen Auftritt vor der Kamera. Er spielt den Spieler mit der Augenklappe, der auf dem Marktplatz gegen Hills schnelles Auge sein Geld verliert.
Der Soundtrack des Films stammt diesmal aus der Feder von Walter Rizzati, der nur dieses eine Mal die Musik für einen Spencer/Hill-Film schrieb. Der sehr eingängige Titelsong Grau grau grau wird von Bud Spencer persönlich gesungen. Sowohl der Titelsong als auch ein komplettes Soundtrack-Album wurde 1979 in verschiedenen Ländern auf Vinyl veröffentlicht, z.B. in Italien, Frankreich und Deutschland. Mittlerweile ist der komplette Soundtrack auch auf CD erhältlich. Der Soundtrack bietet noch ein weiteres Kuriosum, denn Bud Spencer nahm den Titelsong 1979 auch in einer deutschsprachigen Version auf. Die deutsche Fassung nennt sich Fauch Fauch Fauch und wurde 1979 ebenfalls als Single veröffentlicht. Gesanglich unterstützt wurde Bud Spencer bei dieser Version von der damals noch sehr jungen Sängerin Anke von Ohlen.
Die deutsche Kinofassung ist gegenüber der italienischen Originalfassung um ca. 9 Minuten gekürzt. Dem Film wurde 1980 die "Goldene Leinwand" für über 3 Millionen Kinozuschauer verliehen. Am Ende waren es sogar über 5,3 Millionen Zuschauer, die sich den Film im Kino ansahen. |