Don Camillos Rückkehr
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Don Camillos Rückkehr
Le retour de Don Camillo; The Return of Don Camillo
Italien; Frankreich 1953 - 108 Min.
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Inhalt

Nachdem Don Camillo zur Strafe für sein Verhalten strafversetzt worden ist, muss er nun die Reise in seine neue Pfarrei Montenara antreten, die verlassen in den Bergen liegt. Hier, in einer kalten, unwirtlichen Umgebung, ist sein einziger menschlicher Kontakt seine Haushälterin Perpetua. Seine Bemühungen, die Gemeinde für sich zu gewinnen, scheitern, und auch Jesus scheint nicht mehr zu ihm zu sprechen.
In der Zwischenzeit muss sich sein Gegner Peppone in Brescello mit vielen Problemen herumschlagen. Zudem erfährt er keine Unterstützung durch den neuen Priester, den Nachfolger von Don Camillo. Dieser wird wegen der prekären baulichen Situation des Kirchturms beim Gemeinderat vorstellig, leistet aber gegen Peppones barsche Zurückweisung keinerlei Widerstand. Peppone erinnert sich wehmütig an die herzlichen Auseinandersetzungen früherer Zeiten. Auch weigert sich der Großgrundbesitzer Cagnola beharrlich, Land für den Bau eines dringend erforderlichen Dammes gegen die Überflutungen des Po abzutreten. Der Streit eskaliert gewaltsam, und die beiden Streithähne (Cagnola und Peppone) flüchten getrennt voneinander zu Don Camillo, um sich von ihm falsche Alibis zu verschaffen. Dieser ringt den Streithähnen stattdessen eine Einigung ab, von der Cagnola später nichts mehr wissen will.
In seiner Verzweiflung wandert Don Camillo zurück zu Peppone nach Brescello. Dieser gesteht ihm, dass er ihn vermisse und auch Don Camillo berichtet von seiner trostlosen Situation. Er bittet Peppone, ihn in dessen Lastwagen bis zur Abzweigung nach Montenare zurückzufahren, und er lädt unbemerkt hinten den Jesus am Kreuze ein, den er aus der Kirche mitgenommen hat. Die letzten Kilometer trägt Don Camillo das schwere Kreuz selbst und hört, als er vor Erschöpfung im Schneetreiben zusammenbricht, endlich wieder die tröstende Stimme Jesu. Dieser sagt, er habe die ganze Zeit zu ihm gesprochen, nur er, Don Camillo, habe nicht zugehört.
Unter Peppones Leitung wird eine Abordnung der Gemeinde beim Bischof vorstellig und erbittet reumütig die Rückkehr von Don Camillo. Der Bischof entspricht dieser Bitte unter der Bedingung, dass man sich aber nie wieder über Don Camillo beschweren möge.
Als Don Camillo zurückkehrt, wird er auf dem geschmückten Bahnsteig von niemandem erwartet, weil Peppone der Gemeinde zur Vermeidung eines herzlichen Empfanges die falsche Ankunftszeit genannt hat. Unterdessen ist im Dorf eine Boxkampfveranstaltung im Gange. Der Lokalchampion unterliegt, worauf sich Peppone unter Missachtung aller Regeln in den Ring einmischt und in einer üblen Prügelei ebenfalls den Kürzeren zieht. Die tobende Gemeinde droht damit, sich gemeinsam auf den Gegner zu stürzen, als Don Camillo eintrifft und die Situation „im Off“ mit ein paar Hieben bereinigt. Der Gegner ist k.o. (aber auch vor dem Mob gerettet), und Don Camillo kann die Gemeinde nachdrücklich auffordern, am nächsten Sonntag in die Heilige Messe zu kommen.
Dort liest er seinen Schäfchen und insbesondere der Fraktion des Bürgermeisters die Leviten: Schlagen könnten sie sich, aber für die dringende Reparatur des Glockenstuhls würden sie nichts tun! Das zeigt Wirkung: Eine Sammelaktion, bei der nicht zuletzt die Kommunisten geschlossen spenden, bringt endlich genügend Geld. Später wird Don Camillo jedoch von Jesus an seine Vergangenheit als Boxer erinnert und getadelt. Camillo wendet freundlich ein: „Wahrscheinlich, weil Du mir so große Hände gegeben hast, oh Herr“. Und so scheint die kleine Welt wieder in Ordnung zu sein.
Doch die Frühjahrsüberschwemmung (noch immer fehlt der Damm) macht alles zunichte. Brescello wird unbewohnbar und der Kirchturm bekommt erneut Risse. Einzig Don Camillo, Peppone und der alte Spiletti bleiben zurück. Als der Turm teilweise einstürzt, droht Don Camillo zu ertrinken; doch statt im Himmel erwacht er in Peppones Boot. Peppone, der ihn gerettet hat, wird bei der Betreuung der Flüchtlinge dringend gebraucht. Nun bleibt Don Camillo allein zurück und hält in der leeren, überfluteten Kirche eine bewegende Predigt; man hätte bis jetzt alles gemeinsam überstanden und würde auch nach dieser Prüfung wieder gemeinsam ans Werk gehen.
Auf dem Damm hören die Menschen das Läuten zum Gottesdienst und Don Camillos Predigt, die bis zu ihnen zu hören ist und werden von dieser in ihrer misslichen Lage getröstet. Am Ende lugt auch wieder die Sonne hervor.

Die Dreharbeiten fanden vom 1. Dezember 1952 bis zum 28. Februar 1953 statt.

Die Flut der Polesine geschah im November 1951 und traf auch Brescello. Die Aufnahmen der Flut sind echte Aufnahmen des Ereignisses.

Die Italienische Fassung ist mit einer Laufzeit von 116 Minuten um etwa 8 Minuten länger.

Starttermine:
05.06.1953 Frankreich Kinostart Erstaufführung
14.08.1953 Deutschland Kinostart
23.09.1953 Italien Kinostart
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Besetzung
Nr. Darsteller Rollenname Synchronsprecher Bild InfoIMDb
1 Fernandel Don Camillo  
2 Gino Cervi Giuseppe 'Peppone' Bottazzi  
3 Arturo Bragaglia Bahnwärter  
4 Édouard Delmont dottor Spiletti  
5 Alexandre Rignault Franceso 'Nero' Gallini  
6 Saro Urzì Brusco, der Friseru  
7 Thomy Bourdelle Cagnola  
8 Manuel Gary der Abgeordnete  
9 Claudy Chapeland Beppo Bottazzi  
10 Leda Gloria Maria Bottazzi  
11 Tony Jacquot Don Pietro  
12 Lia Di Leo Lehrerin  
13 Marco Tulli Smilzo  
14 Jean Debucourt
(Stimme)
Jesus  
15 Enzo Staiola Mario Cagnola  
16 Miranda Campa signora Spiletti  
17 Charles Vissières
(als Charles Vissière)
der Bischof  
18 Paolo Stoppa Marchetti  
Nicht genannte Darsteller
19 Emilio Cigoli
(Stimme)
Erzähler  
20 Checco Durante Lebensmittelhändler  
21 Pina Gallini Alte Frau  
22 André Hildebrand   
23 Robert Lombard   
24 Roberto Loreti Peppones Sohn  
25 Jean Mollier   
26 Rina Morelli   
27 Gian Paolo Rosmino   
28 Bernardo Severoni   
29 Lino Solari   
30 Giuseppe Tosi Boxer  
Stuntmen
31 Gloria Villar   
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Stab
Musik
Alessandro Cicognini
Drehbuch
Giovanni Guareschi (Romanvorlage), Giuseppe Amato (Dialoge), Julien Duvivier (Buch), René Barjavel (Buch)
Kamera
Anchise Brizzi (als A. Brizzi)
Schnitt
Marthe Poncin
Produktionsfirmen
Rizzoli Film, Francinex, Les Films Ariane, Filmsonor, Amato Film
Produktionsleitung
Piero Cocco
Ton
Bob Cornett (als Robert Cornett), Don Hall (als Don Hall Jr.), Mario Ottavi, Orazio Sacco, William Robert Sivel (als William R. Sivel)
Spezialeffekte
Bacucchi, Olivieri
Regieassistent
Alberto Cardone, Michel Romanoff, Fred R. Simpson
Continuity
Denise Morlot
Szenenbild
Virgilio Marchi
Bauten
Rodger Maus, Jack Martin Smith
Ausstattung
Norman Rockett, Walter M. Scott
Maske
Ben Nye
Frisuren
Margaret Donovan
Produzent
Giuseppe Amato (DP), Angelo Rizzoli (EP)
Regie
Julien Duvivier
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2. Teil der Serie "Don Camillo (Filmreihe)"
Folge Titel Jahr
1 Don Camillo und Peppone 1952
2 Don Camillos Rückkehr 1953
3 Die große Schlacht des Don Camillo 1955
4 Hochwürden Don Camillo 1961
5 Genosse Don Camillo 1965
6 Keiner haut wie Don Camillo 1984
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Dieser Film ist auf folgenden Medien enthalten
Typ Titel Label Land Datum
Bonus Don Camillos Rückkehr Deutschland
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Soundtrack
Typ Titel Label Land Datum
OST Don Camillo Italien 18.10.2016
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