| Wie die meisten seiner Kriminalgeschichten hat Chandler auch "Heim zu Beulah" nicht kriminalistisch-logisch, nicht analytisch und nicht psychologisch angelegt, sondern als lakonische, scheinbar distanzierte Beschreibung des Stadt-Dschungels. Die Gewalttat ist alltäglich, die Brutalität das stillschweigend respektierte Gesetz, unter dem die Menschen ihren Existenzkampf ausfechten. Der Privatdetektiv Carmady trifft vor Shameys Spelunke in der Central Avenue auf einen bunt gekleideten Riesenkerl. Steve Skalla, nach achtjähriger Haft soeben aus dem Zuchthaus entlassen, ist auf der Suche nach seiner früheren Freundin Beulah. Sie hat mit ihm bei Shamey gearbeitet, damals, als das Lokal noch für Weiße geöffnet war. Skalla schleppt Carmady mit sich und dringt zum Chef des Lokals vor, der das Opfer von Skallas Ungestüm wird. Carmady, um Beulah besorgt, wettet mit dem Polizeileutnant Hiney, dass er noch vor ihm Beulah finden wird. |